1. Auf neuen Wegen 04v18


    Datum: 10.05.2018, Kategorien: Lesben Sex Autor: bynachtaktiv

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    Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt.
    
    Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt.
    
    Die ersten beiden Folgen erschienen 2004 nicht unter dem Serien-Titel 'Auf neuen Wegen', sondern als separate Geschichten. Ich nehme sie diesmal mit dazu, weil sie das Kennenlernen der Hauptpersonen erzählen.
    
    Die Teile 15 bis 18 sind Erstveröffentlichungen.
    
    Die Durchnumerierung ist neu und mit der ursprünglichen Numerierung nicht mehr vergleichbar.
    
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    Auf neuen Wegen [] Mit Striemen in die Sauna
    
    Nach unserem heißen Spiel unter der Dusche geschah erst mal ein paar Tage lang nichts. Jedenfalls nichts, was einen direkten Bezug hatte, zu der für uns beide überraschenden Erkenntnis, dass unser Ausflug in das Reich des Sadomasochismus Sehnsüchte geweckt hatte. Reale Süchte.
    
    Beruflich waren wir beide zudem arg eingespannt.
    
    In Yvonnes Firma ging es aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen drunter und drüber. Sie arbeitete von Morgens bis Abends und wer meint eine Sekretärin in der Führungsetage hätte Feierabend wenn sie den Schreibtisch abgeschlossen hat, der irrt. Abend für Abend saß sie noch vor ihrem Notebook und brütete über Zahlen und Präsentationen.
    
    Mir selbst erging es auch nicht viel besser. So kurz vor Jahresende war ...
    ... Dr. Lehmann, seines Zeichens mein Chef, bemüht, auf seinem Schreibtisch 'Klar-Schiff' zu machen. Was, wie man sich denken kann, immer darin gipfelte, daß er die Aktenberge seines Schreibtisches auf meinen Schreibtisch umschichtete. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde ich auf ein 2tägiges Seminar eingeladen. 'Empfang und Bewirtung ausländischer Gäste im Sekretariat'. Meine Begeisterung war grenzenlos ...
    
    So verbrachten wir die Woche ohne viel voneinander zu haben. Wir sahen uns, wie aßen gemeinsam, und wenn wir abends todmüde ins Bett fielen hatten wie den Kopf nicht frei für die schönste Sache der Welt, sondern saßen in Gedanken schon wieder an unseren Arbeitsplätzen.
    
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    Freitag
    
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    Wir hatten uns in 'unserer' Kneipe verabredet. Eigentlich eher ein Brauhaus mit rustikaler aber exquisiter Küche, konnte man am Tresen oder an den wenigen Stehtischen doch supi den Alltagsstreß bei einem Glas Bier oder Wein abschütteln. Die Gäste waren nett. Und obwohl eigentlich immer dieselben Gesichter zu sehen waren, ab und an sah man doch jemand Neuen.
    
    Als ich zur Tür herein kam, sah ich Yvonne auf einem Barhocker am Tresen sitzen und sich mit Floh unterhalten. An der Garderobe half mir jemand aus dem Mantel. Eine Geste, die ich mit meinem schönsten, wenn auch unverbindlichsten Lächeln dankend annahm.
    
    Ich ging zu Yvonne, was nicht so einfach war, denn um diese Uhrzeit ist es hier brechend voll. "Hallo Liebes", sagte ich zu Yvonne und hauchte ihr ein kleines Küßchen ...
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