1. Fräulein Svenja und Miss Elaine


    Datum: 23.05.2018, Kategorien: BDSM Lesben Sex Autor: naschmi

    ... Kopf wieder auf das Poster. Aber dieses Mal bekam sie einen einigermaßen guten, wenn auch etwas verschmierten Abdruck hin und das auf beiden Postern.
    
    „Sieht gut aus, findest du nicht?“
    
    „Okay. Du hast Recht. Aber wäre es nicht schön. Wenn du es auch signieren würdest?“
    
    „Vielleicht keine schlechte Idee. Dann brauchen wir aber noch mehr Lippenstift.“
    
    Svenja nahm den Lippenstift wieder hervor, viel war nicht mehr übrig, und sie schmierte den Rest auf Lisas Mund.
    
    Und dann presste sie ihre Lippen auf Lisas und ihre Hände hielten Lisas Kopf fest, als wäre sie ihr Besitz, und das fühlte sich für beide toll an.
    
    Svenja schmeckte den Lippenstift. Er fühlte sich künstlich und falsch an. Billig, wie Lisa es genannt hatte. Aber der Lippenstift war ohnehin nur ein Vorwand für den Kuss, den Svenja wollte. Als Svenjas Zunge in Lisas Mund vorstieß, fühlte sie Lisas weiche Zunge und verlor sich in dem süßen Kuss.
    
    Am Ende war auch Svenjas Gesicht von dem Lippenstift verschmiert, und sie bekam nur einen schwachen Abdruck auf die Poster.
    
    Aber das war auch nicht wichtig in diesem Moment.
    
    Sie kehrte gerne zu Lisas Lippen zurück.
    
    Kapitel 7
    
    „Weißt du, was mich stört?“
    
    „Nein. Erzähl’s mir!“
    
    „Ich finde, dass unsere Beziehung nicht so ganz ausgeglichen ist.“
    
    „Kann ich verstehen. Aber ist das nicht genau das, was unsere Beziehung ausmacht? Dass du das Sagen hast und dass ich dir folge?“
    
    „Ja schon, aber so meine ich das nicht.“
    
    „Sondern?“
    
    „Wenn ich mal ...
    ... so Orgasmuszählen mache, dann gewinnst du haushoch.“
    
    „Du meinst, dass ich mehr Orgasmen hatte als du? Vielleicht bin ich einfach weniger verklemmt als du?“
    
    „Definitiv nicht. Ist das nicht komisch? Wir machen so Spielchen, bei denen ich über dich bestimme, aber du kommst immer zum Höhepunkt und ich nie.“
    
    „Und das stört dich?“
    
    „Es fällt mir nur auf. Sollte ich nicht am meisten profitieren von der ganzen Sache? Wenn ich dir befehle, was du zu tun hast und so.“
    
    „Vielleicht liegt’s an deinem Führungsstil?“
    
    „Meinem Führungsstil? Wie kommst du darauf?“
    
    Svenja und Lisa saßen auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes, wo sie ihre Mittagspause verbrachten. Es war kein sehr heimeliger Ort. Schwarze Dachpappe, Blitzableiter und kleine Pfützen mit grünem –Algen-Wasser, das abgestanden roch. Aber zumindest waren sie allein und ungestört, konnten die Sonne auf sich scheinen lassen und hatten eine gute Aussicht auf die Umgebung. Unter ihnen waren die Geräusche der Maschinen aus der Produktion zu hören, aber es war mehr ein angenehmes Hintergrundrauschen, das ihr Gespräch nicht störte.
    
    „Naja, es liegt doch an dir, was du mit mir anstellst. Ein Wort von dir und ich liege zwischen deinen Schenkeln. Aber das Wort hast du bisher noch nicht gesagt. Du bestimmst doch. Wenn du nicht kriegst, was du willst, dann liegt das an deinem Führungsstil, würde ich sagen.“
    
    Da hatte Lisa absolut Recht, dieses Wort hatte Svenja noch nicht gesagt. Es war ein langsamer Weg dorthin, aber sie ...
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