Spargel 04
Datum: 03.09.2020,
Kategorien:
Nicht festgelegt,
Autor: byBrillenschlumpf
... verstanden würden. Edith seufzte. Warum nur war der Franz ein Mann? Und warum nur verliebte sie sich in einen Mann, der sie mit Blicken streichelte und ihr damit Wonneschauer über den Rücken jagte. Also, Leute ihr wisst es, und wenn nicht, es ist alles in der ersten Geschichte nach zu lesen.
Inzwischen sind wir wohl schon ein gutes Stück weiter. Dr. Edith beschränkt sich nicht mehr nur darauf ihrem Franz ihr Höschen zu zeigen und der macht auch wesentlich mehr, als ihr bloß unter den Rock gucken, obwohl, das tut er immer noch besonders gern, ein Augenmensch halt.
In den nächsten paar Tagen benahmen sich die Beiden auffällig unauffällig. Edith hatte Franz in die hinterste Bank verbannt. Nicht die geringste Chance einen Blick unter ihren Rock zu erhaschen. Entsprechend unaufgeregt verbrachte er die Stunden bei ihr. Gemeinsam beobachteten sie den Tratsch an der Schule. Franz hörte sich fleißig unter den Schülern um und Edith spitzte unter der Kollegenschaft die Ohren. Allerdings von ihrem heißen Schäferstündchen im Direktionsbüro drang nichts an die Öffentlichkeit.
„Die Jutta hat offenbar dicht gehalten!" meinte Franz. „Ja", stimmte Edith zu. „Meinst wir sollten wieder mal im Direktionsbüro...?" „Es war schön, und wo die Kondome sind wissen wir ja auch." „Ich weiß nicht, sollten wir die Jutta derart in Versuchung führen?" „Mir hat es gefallen, oder glaubst gar die käme etwa noch auf den Gedanken und möchte mitmachen?"
„Nein, das glaub ich nicht wirklich, wenn ich ...
... auch meine, sie hatte was mit Halling." Edith grinste. „Könnt ich mir schon verstellen. Weißt was, ich frag den Schlaubi, und selbst wenn nicht, dann kann er darüber eine geile Geschichte schreiben." „Na ich weiß nicht!" „Jetzt stell dich mal nicht ganz so an!" protestierte Dr. Lurch. Dann zog sie Franz an den Ohren zu sich und küsste ihn. Das konnte sie tun, denn sie waren in ihrer Wohnung.
Sie hätte gerne noch das Thema weiter diskutiert, weil es sie wirklich interessierte, ob der Exdirektor was mit seiner Sekretärin gehabt hatte. Niemals war darüber etwas in Umlauf gewesen. Selbst wenn, eine Jutta konnte schweigen. „Ich glaub", sagte Edith „sie hatte was mit ihrem Direktor." „Na dann solltest du besser nicht nach diesem Posten trachten." „Was meinst du damit?" „Na was schon!" grinste Franz. „Da du sie ja nicht gut poppen kannst, denk ich sie möchte etwas von deinem Spargel ab haben, sie hat ihn letztes Mal so sonderbar angestarrt!" „Aber Franz!" „Na ja ihn ihr zu zeigen war nicht meine Idee!" „Nein, meine, aber dafür hat sie geschwiegen!" „Eben ich fürchte, sie könnte sich gegebenenfalls ihr Schweigen abgelten lassen." „Ich glaub ja, sie hofft, wenn sie sich loyal zeigt, dass ich sie behalten würde." „Meine hochverehrte Frau Dr. Lurch, ich sollte sie an ein bestimmtes Sprichwort erinnern!" „Ah ja?" „Ja, du sollst das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor du den Bären nicht geschossen hast!" Da mussten dann alle Beide lachen.
Edith nahm sich fest vor, sich um den Posten ...