1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 16.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjannis

    ... vorne, um leiser sprechen zu können. Um Charlotte nicht aufzuwecken.
    
    "Wenn es schon von mir abhängt, was ihr vor habt, darf ich dann auch wissen, um welche Vorhaben es sich handelt?"
    
    ",Neugierig?", fragte sie.
    
    "Ja, ich kann's nicht ableugnen."
    
    Sie fletschte die Zähne und verzog ihr Gesicht so, dass ich für einen Augenblick eine leichte Angst aufkommen spürte.
    
    "Wenn Du bereit bist, wirst du morgen unter Beweis stellen können, dass du für jede aus unserem Kreis uneingeschränkt zur Verfügung stehst. Der Tag wird dir und uns zeigen, wie weit das gegenseitige Vertrauen zwischen uns gewachsen ist.
    
    Wenn ich ehrlich sein soll: Wir hatten damit gerechnet, dass wir drei Monate benötigen, um mit dir so weit zu gehen. Du scheinst aber in so vieler Hinsicht genau der richtige Partner für unseren Kreis zu sein, dass wir bereits morgen sehen werden, ob wir die letzte Schranke überwinden können."
    
    Damit drehte sie sich nach vorne zurück und signalisierte mir damit, dass sie nicht zu weiteren Erklärungen bereit sein wird.
    
    Wir kamen an und wie auf Kommando erwachte Charlotte in dem Augenblick, als Susi den Motor abstellte. Sie sah mich etwas verschlafen an, muss sich zuerst wieder orientieren. Die bekannte Umgebung von Susis Garage half ihr dabei. Sie kroch über den Sitz, um sich auf meiner Seite aus dem Auto zu schleppen. Stehend lehnte sie sich mit ihrem Gewicht auf meine Schulter und bewegte sich mit jedem, meiner Schritte mit.
    
    Susi und Ilona schlossen die Garage, ...
    ... während wir bereits auf das Haus zugingen. Sie folgten uns nach. Im Erkerzimmer schlug Susi vor, dass wir noch ein Glas Sekt trinken und danach schlafen gehen sollten. Wir waren alle einverstanden. Charlotte weilte inzwischen wieder unter den Wachen. Wir nahmen erstmals im zweiten Erker des Zimmers Platz. Dort war eine gemütliche Sitzecke mit Couchtisch, eine Stereoanlage und in einem antiken Sideboard befand sich ein eingelassener Kühlschrank mit Getränken.
    
    Charlotte besorgte die Gläser und Ilona schenkte, nachdem ich den Korken gelöst hatte, ein. Susi brachte ein, in Büffelleder gebundenes Buch, das wie ein überdimensioniertes Fotoalbum aussah. Wir rutschen enger zusammen. Sie öffnete das Buch.
    
    "Hierin befindet sich unser gesammeltes Wissen der letzten Jahre." Ich konnte ihr ansehen, dass sie stolz auf dieses Werk war. "Wir haben in diesem Band alle Informationen übersetzt und in die Sprache unserer Zeit übertragen. Die stehen dir ab heute zur Verfügung."
    
    Sie begann, die Seiten umzublättern. Liebevoll waren hier Kopien der Originalseiten mit Übersetzungen der Texte daneben. Mir wurde klar, warum das Buch so groß sein musste.
    
    "Darf ich dich einmal fragen, wie ihr zur Beschäftigung mit dem Hexenkult gekommen seid?" Susi blickte zu Ilona, die sofort das Wort ergriff.
    
    "Ich habe oft bei Besuchen diese interessanten Bücher und die entsprechenden Übersetzungen gesehen und hatte viel Interesse an Susis Arbeit. Eines Tages, wir lasen gerade über ein Einweihungsritual, ...
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