1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 16.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjannis

    ... erhalten. Die ersten beiden Häuser kennst du bereits. Hier, das Haus am Rosenweg und das Wochenendhaus, die anderen wirst du im Laufe der Zeit auch noch kennenlernen."
    
    Sie legte mir den kleinen Beutel in meine Hand. Einem Impuls folgend griff ich ihre Hand und gab ihr einen Kuss auf deren Rücken.
    
    "Ich werde dieses Vertrauen zu schätzen wissen."
    
    Ilona und Charlotte kamen, brachte noch eine weitere Tasche mit und meldeten sich startbereit.
    
    "Wer fährt, ich habe keine Lust heute?", fragte Susi.
    
    Und ich meldete mich schnell, um das Steuer nicht Ilona übergeben zu müssen.
    
    "Ihr müsst mir einfach sagen, wohin ich fahren soll", hielt ich noch fest, denn ich kannte den Weg zu Ilona noch nicht. Wir holten den Daimler aus der Garage und, nachdem das Tor geschlossen war, steuerte ich den alten Wagen in die Richtung, die Susi, die neben mir saß angab.
    
    Ab und zu schielte ich in den Rückspiegel, um Ilona und Charlotte zu sehen. Auf der Autobahn begann Ilona, alte Beatles Melodien zu singen. Nicht lange und wir hatten alle eingestimmt. Yesterday ...
    
    Ab der Autobahnausfahrt übernahm dann Ilona die Anweisungen für den Weg. Sie saß hinter mir und war bemüht, mir, über die Schultern hinweg, die nächste Kreuzung mit dem Zeigefinger zu erklären. Zwischendurch rutschte ihre Hand dann über meine Brust und kraulte mich am Hals. Verstohlen blickte ich zwischendurch in den Rückspiegel, um zu sehen, ob Charlotte etwas dagegen einzuwenden hatte.
    
    Bei einem Blickkontakt nickte sie ...
    ... zustimmend, was mich beruhigte. Ich wunderte mich über mich selbst. Charlotte hat nichts dagegen, dass Ilona auf deinem Schwanz herumreitet, wenn sie dir an die Brust greift, und das noch in voller Bekleidung, dann denkst du, Charlotte müsste eifersüchtig werden. Ich war eben doch noch sehr stark in meinen erlernten Vorstellungen Zuhause. Ich musste mit dem Wagen links über die Straße abbiegen in einen Feldweg.
    
    Dieser führte bergab auf ein kleines Waldstück zu. Dahinter tat sich der See und ein breit am Ufer liegendes Anwesen auf, das ringsum mit einer übermann hohen Buchenhecke umzäunt war. Der Weg endete am Eingangstor. Ilona sprang aus dem Wagen und öffnete das schlichte Gitter, damit wir hineinfahren konnten. Ich wollte anhalten, um Ilona wieder einsteigen zu lassen. Susi riet mir, weiter zu fahren, Ilona käme zu Fuß.
    
    Es waren auch nur wenige Schritte, dann hielt ich den Wagen vor einem Haus, das flach mit zwei Stockwerken mehr in die Breite als in die Höhe ging. Wir stiegen aus und Ilona war bereits da. Sie schlug ihren Arm bei mir unter und zog mich förmlich zur Türe.
    
    "Jetzt wirst du in mein Reich eintreten und wehe es gefällt dir nicht", drohte sie, "dann höre ich sofort auf dich zu lieben." Elegant öffnete sie die Haustüre und ließ mich vorgehen. Das kleine Entree war mit spanischen Möbeln ausgestattet und lud zum Verweilen ein. Durch eine zweite Türe gelangten wir in einen großen Flur, der rechteckig, nach vorne eine weite Glastüre besaß, die ihm viel Licht ...
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