1. Kerstin - Jetzt gehört sie mir, Teil 1


    Datum: 07.10.2020, Kategorien: CMNF Autor: Anonym

    1.
    
    Teamleiterbesprechung. Wie jeden Montag. Öde Themen und nichts Neues. So wie immer halt. Einen Lichtblick gibt es aber in unserer ansonsten reinen Männerrunde. Kerstin Lessniak. Teamleiterin neue Medien. Sie ist seit 4 Wochen bei uns, noch in der Probezeit. Blond. Glattes Haar. 25 Jahre alt, 1,65 m groß. Sie ist sehr nett. Wenn man sich am Gang trifft gibt es immer einen kleinen Small Talk. Kerstin trägt immer einen Hosenanzug, dunkelblau oder schwarz. Darunter Blusen aus einem leichten Stoff, aber blickdicht. Sie hat eine ordentliche Oberweite, schätze mal 75 B. Ist heutzutage aber schwer zu schätzen, bei all den Push-Ups die am Markt sind. Sie sitzt mir am Tisch um einen Platz nach vorn versetzt gegenüber. So kann ich sie leicht während der Besprechung beobachten, speziell das Wackeln ihres Busens, wenn sie sich bewegt.
    
    Der Chef eröffnet die Besprechung. „Wir haben Beschwerden über unseren Newsletter. Es wurden geschützte Bilder ohne Zustimmung des Urhebers verwendet. Frau Lessniak, was haben sie sich dabei gedacht? Das können wir uns nicht leisten. Sie schauen, dass sie das Problem bis morgen Mittag gelöst haben. Ansonsten können sie sich nach einer neuen Arbeit umsehen. Der Kollege Schulz wird ihnen helfen.“ Die Nennung meines Namens reist mich aus meinen Gedanken. Das ist ja mal eine erfreuliche Aussicht. Kerstin zu helfen heißt sie in meiner Nähe zu haben. Das muss ich ausnützen.
    
    Nach der Besprechung kommt sie auf mich zu.
    
    „Vielen Dank dass sie mir helfen Herr Schulz“ sagt sie.
    
    „Kein Problem, das mache ich gerne. Kommen sie mit dem Vorgang doch um 15:00 Uhr zu mir. Dann schaue ich mir das mal an.“
    
    „Ich bringe dann die ganzen Unterlagen mit. Die Firma Meier&Partner hat sich beschwert.“
    
    „Das werden wir schon schaffen“ erwidere ich Zuversicht ausstrahlend.
    
    Meier&Partner. Mein alter Schulfreund und Vereinsgenosse aus dem Vorstand unseres Sportvereins. Da checke ich doch mal schon vor dem Termin ab, was genau passiert ist.
    
    „Hallo Sepp, hier ist der Martin.“
    
    „Hallo Martin, wie kann ich dir helfen?“
    
    „Ich wollte nur mal ganz informell wegen eines Problems nachfragen. Es gibt anscheinend ein Problem, dass wir Bilder von euch ohne Genehmigung verwendet haben. Weißt du da Bescheid?“
    
    „Ja. Es geht um 2 Bilder unserer letzten Baustelle. Die habt ihr für euren Newsletter verwendet, ohne bei uns nachzufragen. War das dein Fehler? Wenn dem so wäre vergessen wir das Ganze, so schlimm ist es eigentlich nicht.“
    
    „Es war nicht direkt mein Fehler. Eine neue Mitarbeiterin hat das verschuldet. Aber ich hätte besser aufpassen müssen. Wenn du das Ganze stoppen kannst gebe ich ein Abendessen aus.“
    
    „O.K. Weil du es bsit. Da habe ich aber was gut. Kommenden Freitag im Il Rotrovo?“
    
    „Geht klar.“
    
    Da ist das Problem ja schon gelöst. Der Tag vergeht mal wieder nicht. Nach gefühlten 20 Stunden ist es endlich 15:00 Uhr. Es klopft. Kerstin steht in der Tür.
    
    „Hallo Herr Schulz. Passt es schon oder soll ich später noch einmal ...
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