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Die Skaterin Teil 04
Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byKrystanX
... hatte. *** Ihr Kopf dröhnte, während sie von Finsternis umschlossen war. Kim versuchte sich umzusehen, doch da war nichts was sie sehen konnte. Der schwere Duft von Zigarren lag in der Luft und sie hört entfernte Musik. Wo war sie? Was war passiert? Und wie hatte sie nur so dumm sein können? Mit den Fragen kam der Schmerz, der sich wie eine Schlange durch ihren Körper zu winden schien. Sie wollte sich bewegen doch ihre Handgelenke waren von eisernen Klammern gefangen. Seltsam verzerrt hörte sie das Klimpern von Ketten, als sie daran zog. Jemand hatte ihr Handschnellen angelegt, nachdem man sie niedergeschlagen hatte. Sie hatte den Schlag kommen sehen. Der brutale Schläger des Bordellbesitzers hatte einen Totschläger ausgefahren. Erinnerungsfetzen kamen zurück, während sie schmerzhaft ihren Kopf wand. "Was ist los?", fragte sie in die Dunkelheit hinaus. Sie wollte wissen, was passiert war. Doch nichts war zu hören. Niemand war da, der ihr antwortete. Nur eine entfernte Melodie kam wie das Echo einer andere Welt zu ihr durch. Kim lag auf dem Bauch. Ihre Hände waren mit auf dem Rücken gefesselt worden. Mühevoll erkämpfte sie eine aufrechte Position. Sie wollte wissen, wollte verstehen, wollte die Angst abschütteln, welche sich nun mit dem Erwachen mehr und mehr ausbreitete. Anscheinend war sie wohl wirklich in den Händen von Verbrechern. Ein Gedanke, der sich erst langsam, in dem sonst so unerschrockenen Mädchen, manifestierte. Kim war in das Happy 18's ...
... gegangen, um Informationen über ein verschwundenes Mädchen zu erhalten, welches einst zu ihrer Clique gehört hatte. Die Großmutter des Mädchens hatte sich in einem verzweifelten Appell an sie gewandt. Das kommt davon, wenn man sich um die Probleme anderer kümmert, schoss es ihr durch den Kopf. Sie versuchte damit, ihre eigene Angst und Unsicherheit zu überspielen. Sie steckte wirklich in der Klemme und hatte keine Ahnung, wie sie diesmal da raus kommen würde. Beschwerlich schaffte es ihr athletischer junger Körper schließlich, sich trotz der Fesseln, aufzurappeln. Wie in dem alten Blindekuh-Spiel taumelte das Skatermädchen in einer ihr unbekannten Welt umher. Mit dem Knie traf sie gegen einen Stuhl und wäre beinahe darüber gefallen. Dann knallte sie, immer noch ein wenig von dem Schlag gegen ihren Kopf benommen, gegen einen Tisch. Gerade versuchte sie sich irgendwie zurecht zu finden als als sie eine entfernte, fremde Stimme vernahm. Ohne lange nachzudenken, rief sie so gut es ging um Hilfe. Ihre Stimme war schwach, heiser, trotzdem wurde sie gehört. Ein Schlüssel wurde im Schloss gedreht und ein Tür öffnete sich. Auf einmal erkannte sie, dass sie vielleicht die falschen Leute auf sich aufmerksam gemacht hatte. Wieder einmal. "Was willst du Mädchen?", fragte eine raue Stimme mit leichtem, slawischen Akzent. "Lassen Sie mich und Silvia sofort frei. Dann verspreche ich, die Polizei außen vor zu lassen." "Dafür ist es etwas zu spät", meinte der Mann, der wohl ein paar ...