1. Laura Kraft 31


    Datum: 08.02.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bychicago4

    ... finden". Laura lugte vorsichtig aus der staubdichten Metalltür in den Querstollen. „Die Luft ist rein..."
    
    Li folgte ihr leise mit den Rucksäcken. Die Kleider ließen sie im Spind zurück. Sie würden sie nicht mehr brauchen oder falls möglich, auf dem Rückweg wieder einsammeln.
    
    Einige Meter entfernt hockten Gini und Sharon hinter einem großen Steinblock. Durch den Türspalt konnten sie beobachten, was die beiden Schatzsucherinnen in dem Raum machten. Die Show war so heiß, dass sich Sharon fest an die Rothaarige klammerte und Gini plötzlich und unvermittelt geküsst hatte. Das Verlangen, sich gegenseitig die Klamotten vom Körper zu reißen und sich ihrer Lust hinzugeben, mussten sie unterdrücken. Es war zu wenig Platz hinter dem Stein und sie wären mit Sicherheit bemerkt worden.
    
    Gini registrierte jedoch, wie Sharon, die in ihrem Rücken hockte, ihre Beine spreizte um ihre Muschi in den engen Leggins am Po der Rothaarigen zu reiben. Gini drehte sich leise zu der Israelin um.
    
    „Wenn das hier vorbei ist und wir unbeschadet aus der Sache rauskommen, dann besorge ich es dir so oft, bis Du um Gnade bettelst", flüsterte die Rothaarige.
    
    „Abgemacht!", hauchte Sharon ihr heißen Atem ins Ohr.
    
    Die beiden Schatzsucherinnen kamen in Bikinihöschen aus dem Raum und wandten sich nach links. Sie tasteten sich langsam vorwärts Richtung Verbindungsstollen. Im Fahrstollen B war kein durchkommen, hier war alles eingestürzt. Also hatten sie nur zwei Möglichkeiten. Der ...
    ... Verbindungsstollen oder der Fahrstollen A.
    
    Zwei schwarz gekleidete Schatten folgten den beiden Schatzsucherinnen unauffällig...
    
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    Nicht ganz so unauffällig bewegte sich die skurrilste Person durch den Fahrstollen B ins Innere des Berges. Professor Jeremias Müller stakste in hochhackigen Frauenschuhen durch das Geröll, bemüht, nicht umzuknicken. Auch sonst war er eher eine Karikatur seiner selbst. Mit dem pinkfarbenen Shirt hatte er sich das Sperma aus dem Gesicht gewischt und es danach weggeworfen. Sein Oberkörper war nackt, aber er trug noch einen schwarzen Minirock und darunter ein Frauen-Bikinihöschen im Leopardenlook. Die Sachen hatte er seinerzeit einer Studentin abgenommen, die er im Kampf um bessere Noten besiegt hatte. Seine Beine waren rasiert, sein Oberkörper war eh nur sehr spärlich behaart. Er war schlank, muskulös und wirkte in den Frauenkleidern schon irgendwie seltsam. Allerdings erst, wenn man nah genug heran kam. Aus der Ferne ging er auch als Mädchen durch. Er hatte für einen Mann sehr schmale Hüften und einen runden Po, auf den die Mädels besonders standen. Nicht umsonst waren so viele der jungen Studentinnen ganz heiß darauf, mit ihm einen „Kampf um bessere Noten" auszutragen, der bekanntermaßen immer zum „Sexfight" mutierte.
    
    Siege und Niederlagen hielten sich die Waage. Manchmal ließ er sich auch gerne von einer schwächeren Gegnerin fertig machen, weil ihn die Lust übermannte. Nur die kleine Sissi hatte er bisher nicht besiegen können... und... ...
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