1. Katja & dMW - blaue Augen 02


    Datum: 20.02.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykazmir1979

    ... also…“ begann Katja und dann kam ihr ihre Courage selbst in den Weg. „…vielleicht sieht man sich ja mal auf einem der anderen Weg.“ beendete sie ihren Satz und hätte sich danach am liebsten selbst dafür geohrfeigt. *Was erzählst Du da nur für einen Stuss!*, rügte sie sich selbst innerlich. Katja hatte was ganz anderes sagen wollen: *Hey komm und lauf mit mir zusammen. Lass mich Dir den Wald zeigen. Nimm meine Hand. Berühr mich! Lass mich dir alles zeigen, alles von mir! Küss mich und fi….*
    
    „Ja, stimmt, hier scheint es ja noch einige zu geben, da wird mir nicht so schnell langweilig beim erkunden.“, durchbrachen seine Worte ihre Gedanken und Katja merkte wie sich leichte Enttäuschung aber auch Erleichterung in ihr breit machte. Es war ihr nur noch peinlich und traurig und sie wollte nur noch fliehen.
    
    „Na gut, tschüss dann, vielleicht sieht man sich ja wieder.“, kam es schnell aus ihrem Mund und sie drehte sich noch während sie sprach von ihm weg, auch wenn es ihr verdammt schwer fiel. *Oh mein Gott, was für eine Blamage,*dachte Katja und merkte wie sie zu rennen begann. Zügelte sich dann zum joggen, was ihrem Hund sichtlich missfiel der laut bellend vorne weg preschte. *Na super, jetzt blamierst du mich auch noch*, schoss es ihr wütend durch den Kopf. Auch wenn sie eigentlich joggen wollte, sie lief, sie lief vor ihm und ihrer empfundenen Blamage davon. Ihr Blick suchte ihren Hund, der irgendwo im Unterholz verschwunden war und sie lief. Sie rief seinen Namen, ärgerte ...
    ... sich und schaute nervös in alle Richtungen und sie lief. Sie lief, bis ihr etwas den Boden unter den Füßen weg zog. Dann ein Rascheln, direkt gepaart von einem dumpfen Aufschlag auf dem trockenen Waldboden. Kleine Äste die brachen, dann verschiedener Schmerz in verschiedenen Intensitäten. Hier und da und schließlich konzentriert in ihrem linken Knöchel. Katja war gestürzt… *na super, das auch noch!*
    
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    Ihr linker Arm legte sich über seine starken Schultern. Sein rechter Arm um ihre Hüfte und seine Hand hielt ihr rechtes Becken. Am liebsten hätte sich Katja an ihn gedrückt. An ihn geschmiegt. Seinen Körper gespürt. Sie wusste nicht wieso, doch alles an ihr wollte ihn. Ihr Gewissen polterte, doch es bekam kein richtiges Gehör. Konnte immer wieder nur auf die Bremse drücken. Sie war ihm nun so nah und alles verzehrte sich an ihm und doch…
    
    Er hatte ihr aufgeholfen. Es hatte nur wenige Augenblicke gedauert, bis er sie wieder eingeholt hatte. Augenblicke in dem ihr Hund… *das blöde Vieh*… zu ihr zurück gekehrt war und fröhlich hechelnd und wedelnd neben ihr gewartet hatte. Er hatte ihr die Hand gereicht. Sie seinen festen, warmen sicheren Griff von den Händen die so stark waren, sich aber auch so zärtlich anfühlten, gespürt. Ihr hoch geholfen und gemeinsam mit ihr festgestellt, dass sie ihren linken Fuss erstmal nicht belasten konnte. So war es dazu gekommen, dass sie nun, eigentlich Arm in Arm den schnellsten Weg zurück nahmen; ihr Hund diesmal nicht von ihrer Seite ...
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