1. Ich bin eine Schlampe – Ja und?


    Datum: 08.03.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byMCglied

    ... klar:
    
    „Jetzt nicht, mir ist total heiß, ich bin total k.o.", wimmel ich ihn ab und drehe mich zur Seite.
    
    Kurz darauf schlafen wir beide ein.
    
    Als ich wach werde, irgendwann am nächsten Morgen oder eher Mittag,
    
    vernehme ich ein merkwürdiges wackeln oder schaukeln.
    
    Sehen kann ich nichts, es ist stockfinster hier.
    
    Dafür kann ich aber etwas hören, den unruhigen Atem von Torben.
    
    Jetzt weiß ich auch was hier so wackelt,
    
    Torben holt sich doch tatsächlich einen runter. Hier neben mir, ganz heimlich.
    
    „Wie praktisch, muss ich das nicht machen" denke ich mir,
    
    aber das muss er ja nicht wissen. Ich mache mir das lieber zum Nutzen.
    
    „Was machst du denn da?", frage ich wie aus dem nichts.
    
    Torben erschrickt total und zuckt zusammen: „Wwwwas ich? Ähm nichts."
    
    Ich knipse die Nachttischlampe an und fahre ihn erbost an:
    
    „Lüg mich doch nicht an!"
    
    Zack, ziehe ich die Decke weg von ihm und tatsächlich hat er die Shorts etwas runtergezogen.
    
    Sein Pimmel steht schräg nach oben. Er was tatsächlich dabei hier neben mir zu wichsen.
    
    Generell finde ich das überhaupt nicht schlimm, bei einem anderen würde ich angeregt zugucken, mitmachen oder sonst was. Torben aber soll schön nach meiner Pfeife tanzen.
    
    „Ich glaub das nicht, du Schwein! Das darf doch nicht wahr sein", dramatisiere ich die Sache,
    
    obwohl ja nichts schlimmes dabei ist.
    
    Torben ringt nach Luft und versucht sich zu erklären.
    
    „Schatz, es tut mir so leid. Aber ich wollte dich deswegen ...
    ... nicht wecken und dann hab ich...",
    
    Ich falle ihm mitten im Satz ins Wort:
    
    „Ach jetzt bin ich auch noch Schuld. Das ist die Höhe.
    
    Was du machst ist der erste Schritt vorm fremdgehen. Und ich dachte du liebst mich...",
    
    spiele ich die betrogene Ehefrau.
    
    „Aber Schatz, das tue ich doch auch", versucht mich Torben zu beruhigen.
    
    „Ja das sehe ich, gedemütigt hast du mich damit. Ich will nach Hause, sofort.",
    
    bleibe ich hart und stehe auf um meine Sachen zusammenzusuchen.
    
    Schnell husche ich ins Bad und ziehe mich an.
    
    Als ich zurück ins Zimmer komme ist auch Torben angezogen.
    
    Wieder versucht er mit mir zu reden, ich blocke aber alles ab und sage ihm:
    
    „Bring mich einfach nach Hause, ich muss jetzt alleine sein und über alles nachdenken.
    
    Ich weiß nicht ob das alles noch Sinn macht, wenn du mich jetzt schon betrügst."
    
    Torben ist sichtlich geschockt, gibt schließlich nach und fährt mich nach Hause.
    
    Während der Fahrt tue ich so, als ob ich kurz vorn Weinkrampf stehe.
    
    Torben traut sich keinen Mucks mehr.
    
    Als wir bei mir vorm Haus ankommen sieht er mich wie ein treudoofer Köter an.
    
    So tut er mir schon fast irgendwie leid.
    
    „Ich möchte heute alleine sein. Wir sprechen dann morgen.", lauten meine letzten Worte.
    
    „Ich liebe dich!", sagt er mir dann noch mit Tränen in den Augen.
    
    Ich nicke nur, steige aus und mache dir Tür zu.
    
    Torben wartet noch bis ich im Haus bin und braust dann ab.
    
    Zu Hause gehe ich erst mal ins Badezimmer um ein ...
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