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Festival
Datum: 26.03.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byplusquamperfekt
Vorwort: Eine kleine Warnung vorweg -- was ich hier schildere, mag auf manche wie eine Verherrlichung von Drogen wirken. Das war nicht meine Absicht. Da es sich um eine Inzest-Geschichte handelt, versuchte ich eine Situation zu erdenken, in der das Überschreiten „normaler" Grenzen denkbar und „plausibel" wird. Manche Drogen haben den Effekt der Enthemmung; das Potential, mit ihnen die eigenen wie auch natürliche Grenzen mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit zu ignorieren. Dass das auch nach hinten losgehen kann, sollte jedem klar denkenden Menschen zureichend einsichtig sein. Genug gefaselt. Viel Spaß mit der Geschichte. „Also ihr zwei, vertragt euch und passt aufeinander auf!" „Logisch. Tschü." Das Aufpassen würde wohl eher meine Aufgabe werden. Ich trat aufs Gas und sah im Spiegel noch die sorgenvolle Miene meiner Mutter. Kaum außer Sichtweite, öffnete Sina gleich das erste Bier. „Willste auch eins?" „Spinnst du? Ich muss fahren." „Ich kann ja gleich einen bauen." „Soweit kommt's noch. Nee, lass man stecken, du willst doch wohl auch, dass wir heile ankommen oder was?" Zur Bestätigung rülpste sie herzlich. Meine kleine Schwester Sina. Zumindest am heutigen Tag noch siebzehn Jahre alt. Das genaue Gegenstück zu mir, in fast jeglicher Beziehung. Ich studierte Jura im dritten Semester, sie war gerade nach der elften Klasse aufgrund übermäßigen Abklemmens zu ihrer zweiten Ehrenrunde veranlasst worden. Alles, was sie zu wirklich zu ...
... interessieren schien, waren Parties, Musik und Jungen. Aufgrund ihrer schulischen Leistungen hatten meine Eltern einem Großteil dieser Aktivitäten aber einen Riegel vorgeschoben. Auch dem Festivalbesuch mit ihrer Freundin Anke. Mit der Drohung auszuziehen, die Schule zu schmeißen und viel Heulen und Zähneklappern hatte sie dann schließlich aber durchgesetzt, dass sie doch fahren durfte -- allerdings nur mit mir, dem großen Bruder, als Aufpasser und Anstandswauwau sozusagen. Ich hatte auf die ganze Geschichte eigentlich überhaupt keinen Bock, zum einen, weil ich mich seit Wochen auf eine Hausarbeit stürzen musste, dieses aber noch nicht getan hatte, zum anderen, weil ich mit der Musik, die sie nun mal gerne hörte, nicht viel anfangen konnte. Hätte sie das Ganze nicht so gedreht, dass es für sie ein Geburtstagsgeschenk sein sollte, hätte ich wohl nicht mitgespielt. „Hier ab, da stehen sie, siehste?" Ich war ja schließlich nicht blind. Anke und Rübe oder wie auch immer der Freak hieß, ein abgerissener Punk, mit dem Anke dem Vernehmen nach zusammen war. Ich stieg aus, um den beiden beim Einladen ihres Gepäcks zu helfen. „Alter!" Er gab mir umständlich die Hand, wahrscheinlich irgendein kultiger Gruß, der mir nicht geläufig war. Er schüttelte den Kopf und zwängte sich auf die Rückbank. Anke mochte ich eigentlich ganz gern, sie war seit Jahren Sinas beste Freundin. Sie war ein Jahr älter und hätte sie sich nicht diesen Punk geschnappt, hätte ich schon bei ihr mal ...