1. Claudia


    Datum: 06.04.2021, Kategorien: CMNF Autor: Anonym

    Es war wieder einer dieser schwülheißen Tage geworden. Noch am Morgen hatte es nach Regen ausgesehen, doch die Wolken hatten sich entgegen allen Wettervorhersagen ziemlich schnell verflüchtigt. Viel zu warm angezogen kam Claudia nun schwitzend die Treppe zu ihrer Wohnung im fünften Stock hinaufgestiegen. Sie spürte schon die Schweißstriemen, die ihr Rucksack auf ihrem T-Shirt verursacht hatte. Schwer atmend erreichte sie ihre Wohnungstür und stellte erst einmal ihren Rucksack auf den Boden um ihre schmerzenden Schultern zu entspannen. Anschließend kramte sie den Schlüssel heraus um die Tür aufzuschließen. Zu allem Überfluss fiel er ihr auch noch aus der Hand, als sie ihn in das Schlüsselloch stecken wollte. Just in dem Augenblick als sie sich nach ihm bückte ging die Tür hinter ihr auf und der Sohn des Nachbars kam heraus und konnte einen Blick auf Claudias wohlgeformten Hintern werfen, der sich unter dem nun gespannten Stoff ihres Rockes schemenhaft abzeichnete. Schnell schaute er weg, als er spürte, dass Claudia seine Blicke spürte, grüßte kurz und lief anschließend immer zwei Stufen auf einmal nehmend die Treppe hinunter.
    
    Nachdem Claudia es nun endlich geschafft hatte in ihre Wohnung zu gelangen, ging sie erst einmal in die Küche um ihre Einkäufe im Kühlschrank zu verstauen ehe sie sich auszog um eine kühle Dusche zu nehmen.
    
    Erst vor ein paar Wochen war sie hierher gezogen. Nachdem sie die Schule beendet hatte, hatte sie fast sofort ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau ...
    ... begonnen. Viel Zeit für Ferien war ihr da nicht geblieben. Die Zeit, die sie nun hier in der neuen Umgebung verbracht hatte, hatte noch nicht gereicht um einen neuen festen Freundeskreis aufzubauen.
    
    Die Dusche war einfach erfrischend. Kräftig rieb sie sich am ganzen Körper mit Seife ein, spülte alles mit kurzen schnellen Bewegungen ab und stieg anschließend erfrischt aus der Dusche und trocknete sich in aller Ruhe ab. Hier im Badezimmer war die Temperatur noch erträglich, doch sie wusste, sobald sie in ihren Wohn- und Schlafraum gelangte würde es wieder drückend heiß werden - dies war nun einmal der Nachteil einer Dachwohnung. Und trotzdem gefiel es ihr hier. Vom Fenster aus hatte sie einen wunderbaren Blick über die Stadt unten im Tal, auch war keins der anderen Häuser höher als die Etage unter ihrer Wohnung.
    
    Nackt wie sie war trat sie aus dem Badezimmer in die Wohnstube hinaus und ging zu ihrem Kleiderschrank, einem der wenigen Möbelstücke, die sie aus ihrem Zimmer der Wohnung der Eltern mitgenommen hatte. Doch was sollte sie anziehen? In ihrer Wohnung war es heiß, die Sonne knallte regelrecht auf das Dach. Nur der Trockenboden lag noch zwischen ihrer Einraumwohnung und dem Dach. Unschlüssig stand sie nun da. Sollte sie das dünne orange Spagettiträgertop anziehen und dazu den kurzen hellblauen Rock? Oder doch lieber das rote Tenniskleid? All die anderen Sachen kamen ihr irgendwie zu dick oder unpassend vor. Unpassend für was eigentlich, fragte sie sich plötzlich. Noch ...
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