1. Ich Wünschte...


    Datum: 18.05.2021, Kategorien: BDSM Autor: bypatriziapanther

    ... Boden gerichtet.
    
    Sie stand auf, packte mein Kinn und hob meinen Kopf, bis ich in ihre Augen sah.
    
    Ich konnte sie nicht deuten, sie waren ausdruckslos.
    
    „Bade mich jetzt!"
    
    Dann zog sie mich unsanft auf die Füße.
    
    Hatte ich ihr nicht gefallen? Mein Knien, mein Kriechen? Mein Selbstbewusstsein war angeschlagen.
    
    Ich würde einfach noch härter arbeiten müssen.
    
    Mich mehr bemühen.
    
    Wer war ich, zu glauben, dass ein paar devote Gesten ihre schlechte Laune vertreiben konnten?
    
    Jemand, der so souverän und stark wie Liz war, der ließ sich durch einen wackelnden Hintern nicht so schnell überzeugen.
    
    Sie nahm mich bei der Hand und führte mich ins Bad.
    
    Wieder war ich etwas verwirrt, denn ihre Hand fühlte sich weich an, als sie meine umschloss, und ihre Bewegungen waren nicht ruppig wie zuvor. War das ein Zeichen der Milde?
    
    „Und jetzt zieh mich aus!", sagte sie tonlos. Aber dennoch war ich zufrieden. Es war ein sexueller Befehl, und so lange sie diese gab, war nicht alles verloren.
    
    Ich ignorierte den harschen Ton, strich über ihre Jeans, folgte den Kurven ihrer Unterschenkel, der Schenkel, der Rundungen ihres Pos, dann entlang den Bund. Ich umfasste ihre schmale Hüften, öffnete den Knopf ihrer Jeans, dann den Reißverschluss und zog langsam den störrischen Stoff ihre Hüften hinab, half ihr aus dem schwarzen Slip, dem Shirt und dem schwarzen BH.
    
    Schließlich hielt ich ihre Hand, als sie in die Wanne stieg.
    
    Und dann wurde sie von mir gewaschen.
    
    Ich ...
    ... ging darin auf. In der Rolle der Dienerin.
    
    Behandelte ihre Haut wie einen kostbaren Stoff, wusch ihren ganzen Körper mit dem ganzen Schwamm ab, ließ Wasser über ihren Körper laufen, überprüfte die Wassertemperatur ständig. Ich goss ihr Wein nach und brachte ihr Feuer und Aschenbecher für ihre Zigaretten.
    
    Ich wusch ihre Haare mit Shampoo und Conditioner, massierte ihre Kopfhaut.
    
    Ich diente und dankte ihr für all die Geschenke, die sie mir gemacht hatte.
    
    Es war ein meditativer Akt. Wie eine Geisha in der rituellen Zubereitung von Tee Meditation fand.
    
    Irgendwann ging es nicht mehr um irgendetwas Sexuelles. Es ging nur noch um das Dienen.
    
    Ich war nicht ihre Sexsklavin, ich war ihr einfach ergeben.
    
    In viel mehr Belangen als sie glaubte. In allen? Nicht in allen, aber in sehr vielen.
    
    Ich ging darin auf, ihre Wünsche zu erkennen, und diese zu befriedigen. Es war ein unkompliziertes Sein, das nur einem Ziel galt. Ihrer Zufriedenheit. Mehr galt es nicht zu beachten.
    
    Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Haltung einnehmen würde. Die Haltung einer Dienenden, Fremdbestimmten, die unreflektiert gehorchte. Das waren alles Dinge, die ich meinen Schülern austreiben wollte. Und jetzt machte ich sie mir selbst zu eigen?
    
    Was sollte das? War ich nicht mehr bei Trost?
    
    Ich blickte ihr nicht in die Augen, blieb, wenn es ging, hinter ihr und sie sagte nichts. Daher konnte ich ihre Stimmung nicht deuten.
    
    Ich empfand die Situation fast als romantisch. Und es war eine ...
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