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Alles Absprache-Sache 02
Datum: 14.06.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bywriter66
... noch viel Spaß." Herr Segel schwieg kurz, begann dann aber noch einmal. „Ach ja, schau doch einmal unter besamt nach." forderte er sie auf. Der Bildschirm wurde wieder dunkel. Auf dem Tablett wurden jetzt alle Räume angezeigt. Sie drückte auf den Ordner, der mit „Zimmer" beschriftete war. Der Bildschirm bleib schwarz. In der Mitte des Tablett erschien die Meldung „Nicht aktiv! Wollen sie die Kamera aktivieren?" Ohne nachzudenken landete ihr Finger auf „nein". Blöderweise hatte sie sofort das Gefühl etwas verpasst zu haben, verdrängte es aber sofort wieder, als sei es nie da gewesen. Das Menü schaltete wieder zurück und gab ihr wieder die vier Auswahlmöglichkeiten. Eva kaute auf ihren Fingernägeln. Ganz langsam und unsicher wanderte ihr Finger zu der „besamt" Taste. Das Bild auf dem PC änderte sich. Wieder hatte sie Auswahlmöglichkeiten, aber an erster Stell stand ihr Name. „Eva." Er stand unter einem Symbol, das auf eine Videodatei hinwies. In ihrem gesamten Körper begann es heiß und kalt zu kribbeln. Mitt zittrigen Fingern drückte sie auf ihren Namen. Das Wohnzimmer erschien auf dem Bildschirm. Eva wurde gerade, durch ihren Vermieter in ihren Sessel gebeten. Alles war gleichermaßen Fremd als auch sehr bekannt. Ihr Gesichtsausdruck als er ihr das unmoralische Angebot machte. Nur drei Dinge verwirrten sie noch mehr als dieser Gesichtsausdruck. Das erste war wie schnell sie dem Vertrag zustimmt. Das zweite kam ihr während des Films. Oh Gott, hatte sie wirklich ...
... „Papi" zu ihm gesagt. Das unbegreiflichste aber war ihre Hand, die sich die gesamte Zeit des Films über, in ihrem Schritt vergnügte und ihr Jeans völlig durchnässen ließ. „Ja, Papi," war genau die Szene, die ihr in diesem Moment alles entgleiten ließ. Krampfhaft hielt sie sich an der Lehne fest, zuckte und schrie ihren Orgasmus heraus. Einige Zeit brauchte sie um ihr alten körperlichen und geistigen Kräfte wieder zu erlangen. Der Fernseher war schon wieder dunkel. Zwei Möglichkeiten gab ihr das Programm vor. „Wiederholen" oder „Ausschalten". Ihr Finger drückte auf Ausschalten und hinterleiß einen feuchten Film auf dem Touchscreen. Erst jetzt bemerkte sie, dass auch ihre Hose komplett durchnässt war. Bei einer Jeans brauchte es da schon einiges. Verzweiflung machte sich in ihr breit. Wie konnte sie sich nur so gehen lassen. Sie konnte doch nicht so ein verkommenes Luder sein, fragte sie sich. Wie gerne hätte sie jetzt jemandem zum reden gehabt, aber das Haus war leer. Aber sie wäre in ihrem vergangenen Leben nicht so gut klar gekommen, wenn sie nicht gelernt hätte ihre Probleme selbst zu lösen. Sie schaltete den Fernseher aus, das Tageslicht drang wieder in das Zimmer. Der Blick zu ihrer Jeans sagte ihr, dass sie einen ganz schön heftigen Abgang gehabt haben musste. Die konnte sie nicht anlassen. Für einen Moment überlegte sie ab sie die Kameras in ihrem Zimmer aktivieren sollte. Ihr Hirn sagte nein. Das Teil zwischen ihren Beinen schrie, ja. Aber Eva war jetzt ...