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Aktmodell Anne (3)
Datum: 09.07.2021, Kategorien: Kunst, Autor: Anonym
Kein Wunder, dass sie so schnell fertig ist! Bei Anne gibt es keine Problemzone, die zu kaschieren gewesen wäre, keine Fussel zu entfernen und kein Schamhaar glatt zu streichen! Sie hat nichts davon! Sie ist vollkommen glatt rasiert. Und nicht nur das! Unter ihrem flachen sanften Venushügel macht sie mir mit der natürlichsten Selbstverständlichkeit der Welt keinerlei Geheimnis aus den intimsten prickelnden Schönheiten ihres Körpers. An dieser herrlichen Pforte des Paradieses würde auch der heilige Petrus den rostigen Wolkenharfensänger-Himmelspfortenschlüssel ins Gebüsch werfen und einfach selig eintreten. Beim Benedikt! Liebe Anne, verzeih mir bitte, ich will dich schöne Frau ja nur zeichnen! Ich alter Zausel will dich um Himmels Willen nicht beleidigen! Aber du bist so wunderbar und so berauschend schön! Kein Alkohol der Welt kann einen Mann so verwirrt im Kopf machen, wie du! Dass deine weiblichen Reize auch auf mich immer noch so stark wirken, dafür kann ich wirklich nichts! Ich bin dreimal so alt, wie du! Verflucht und Amen! Aber mein liebes Anne-Mädchen, ich wünsche dir alle Liebe dieser Welt und die Erfüllung all deiner Träume! Anne hat ihre strenge rechteckige Brille abgenommen. Jetzt ist sie eine ganz Andere! Mit Brille wirkte sie ein bisschen wie eine Pfarrerstochter oder besser, wie eine junge schüchterne Biologielehrerin, für die man als 14-jähriger Junge schwärmt und von der man nach dem Sexualkunde-Unterricht ...
... nächtlich-feuchte Träume hat. Ohne Brille ist sie eine edle Amazone. Der stolze strenge Blick ist natürlich auch der Einschränkung ihrer Sehkraft geschuldet. Sie hat Probleme mit der Sonne, die direkt auf sie einstrahlt. Ihr geplagtes Stirnrunzeln ergibt mit ihrem schönen gebräunten ovalen Gesicht und ihren langen seidenen schwarzen Haaren einen besonderen Effekt: Ein bisschen Dschingis Khan, ein bisschen Kaukasus. Eine Prinzessin, eine Fürstin oder Königin. Eine Amazonenkönigin! Ich stelle sie mir vor: Nackt auf einem edlen Reitpferd, ohne Sattel, die Schenkel fest an die Flanken gepresst und den Bogen zum Zerreißen gespannt. Wo nehme ich jetzt bloß so schnell ein Pferd her? Ich hatte ihr gesagt, dass wir zuerst ein Portrait machen. Deshalb hat sie sich auch den Bademantel angezogen. Sie denkt mit und ist voll konzentriert. Sie hat mir gleich gesagt, dass sie vom Fach ist und das sollte sich bestätigen. Das Portrait geht voll in die Hose! UNMÖGLICH! Nie ist mir so klar geworden, dass Frauen völlig anders sind. Nicht nur der so genannte kleine Unterschied. Der ist zweitrangig. Nein! Als ich vorhin ihre Brüste und ihre rasierte Muschi betrachtet hatte, war sie völlig unbeteiligt und gleichgültig geblieben. Dahin schaut man nun mal als Mann zuerst bei einer nackten Frau. Sie hatte damit kein Problem, weil da kein Makel an ihr sein kann. Als ich ihr sagte, dass sie wunderschöne Linien hat, sagte sie nur einfach: Danke! Ganz ...