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Die Tierärztin Teil 01
Datum: 07.08.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byWembley1
... auch von zu Hause abholt und wieder zurück bringt, da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein eigenes Auto hatte. Sie machte mir während des Gespräches aber auch immer wieder unmissverständlich klar, dass außer dem Essen und Gesprächen nichts weiter zwischen uns beiden laufen wird, was mir in diesem Augenblick aber ehrlich gesagt scheißegal war. Ich freute mich in diesem Moment einfach nur das ich dieses Jahr nicht schon wieder alleine auf das Sommerfest gehen musste und dachte nicht an irgendwelche sexuelle Handlungen oder so. Ungeduldig zählte ich die Tage auf meinem Kalender: „15., 16., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28, 29., 30, 31., 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 14., 15., 16. ... dreiunddreißig lange Tage...!", dachte aufgeregt. „Dreiunddreißig Tage... so eine lange Zeit...!" Doch vergingen die Tage zu meiner Überraschung recht schnell. Zumindest kam es mir so vor; wahrscheinlicher ist aber das ich durch meine Arbeit so sehr abgelenkt und beschäftigt war das ich über die verbleibende Zeit nicht so wirklich nachdenken konnte. Drei Tage vor dem Sommerfest rief Simone noch mal bei mir an und fragte mich wann sie mich denn abholen soll und ob es eine Kleiderordnung bei dem Fest gibt. „Mhm... nee, nicht das ich wüsste...", antwortete ich ihr etwas verunsichert. „Das ist eigentlich immer eine ganz lockere Veranstaltung, auch was die Klamotten angeht. Du solltest da allerdings auch nicht wie nach einer ...
... Kolik-OP auftreten... Aber Du kannst auch gerne Dein Ballkleid anziehen!" Simone lachte und meinte das sie dann wohl in ihrem „lockeren Ausgeh-Dress" mit Hose und Bluse kommen wird. „O.K.", sagte ich. „Das klingt doch gut! Ich komme im „Chicago Style". Du... ich freu' mich schon so sehr auf Samstag!" „Ich mich auch! Aber ich muss jetzt erst mal Schluss machen. Wir sehen uns ja am Samstag!", sagte Simone mit freundlicher Stimme, verabschiedete sich und legte auf. Die nächsten drei Tage kamen mir dann wie die Unendlichkeit des uns bekannten Universums vor... Quälendes, unendlich langes Warten und Verlagen... Doch auch diese Zeit, diese letzten Stunden vergingen irgendwann einmal und dann war der so sehnsüchtig lang' ersehnte Samstag endlich da. Simone holte mich pünktlich um halb fünf ab. „Hey! Schön das Du gekommen bist!", begrüßte ich sie mit einem freudigen Lächeln. „Klar, ich hab's Dir ja versprochen!", erwiderte sie meine Begrüßung und umarmte mich kurz. Ein Schaudern erfasste mich als Simone mich berührte, doch ließ ich es mir nicht anmerken. Etwas schüchtern folgte ich Simone dann zu ihrem Wagen. Sie schien meine Schüchternheit zu spüren und fragte mich, was denn los sei und das ich doch sonst nicht so schüchtern sei, was wohl eine Anspielung auf meine Fragen bezüglich ihres Beziehungsstatus und ihres Alters war. „Mhm... weiß auch nicht...", antwortete ich ihr etwas verlegen. „Du bist... Mhm... wie sag' ich das denn jetzt am ...