1. Der neue Chef


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBadlife

    ... ist doch eigentlich egal, wichtig ist doch, dass ihr euch liebt und dass er ein vernünftiger Mensch ist."
    
    Nadine überlegte, wusste aber noch nicht was sie machen sollte. Sie deckte erst mal den Kaffeetisch und setzte Kaffee auf. Als sie dann zu viert am Tisch saßen, kam Nadine sich einsam vor, sie vermisste ihn. Auf einmal spürte sie, wie Nina ihr am Ärmel zupfte und ihr ins Ohr flüsterte „Mama, mir ist egal wie er heißt, ich mag ihn." Nadine blickte auf den Ring den er ihr geschenkt hatte und meinte nur noch „Ich muss zu ihm, könnt ihr auf Nina aufpassen?" Nadines Mutter sagte direkt „Klar Kind, fahr hin, rede mit ihm, wir nehmen Nina mit zu uns." Nadine stürmte aus dem Raum, zog sich Schuhe und Mantel an, kam wieder ins Wohnzimmer und überlegte kurz.
    
    „Mist, ich weiß ja gar nicht wo er wohnt. Was soll ich denn jetzt machen?"
    
    „Kein Problem" sagte Nadines Vater, zückte sein Handy und telefonierte kurz mit jemandem aus dem Kegelclub. „Falkenweg 23 wohnt er."
    
    Nadine machte sich sofort auf den Weg zu ihm. Da sie kein Auto besaß, musste sie das ganze Stück laufen, aber das war ihr egal, sie wollte zu ihm.
    
    Thomas war inzwischen zu Hause angekommen, setzte sich ins Wohnzimmer, öffnete eine Flasche Whisky und füllte ein Glas das er in einem Zug austrank. Er schüttelte sich und dachte „Wie kann man das bloß regelmäßig trinken. Egal, zum Betrinken geht es." Er war beim dritten Glas angekommen, da klingelte es an der Tür. Da er niemanden erwartete reagierte er nicht und ...
    ... schüttete sich ein weiteres Glas ein. Doch es wurde ununterbrochen geklingelt. Nach einigen Minuten ging er dann doch zur Tür und öffnete sie. Als er Nadine dort stehen sah, wusste er nicht was er sagen sollte.
    
    „Darf ich reinkommen?"
    
    „Ja sicher, Entschuldigung."
    
    Sie setzten sich ins Wohnzimmer auf das Sofa und Nadine begann zu reden.
    
    „Entschuldige bitte, das ich dich eben gebeten habe zu gehen, aber ich war dermaßen durcheinander das ich erst mal in Ruhe sortieren musste. Als ich dann alleine am Tisch saß, ist mir aufgefallen wie sehr ich dich vermisse, wenn du nicht da bist. Ber.., äh, Thomas, ich liebe dich. Ich weiß nur noch nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll, Du bist doch mein Chef."
    
    „Ich liebe Dich auch, und der Rest ist doch ganz einfach. Nach Weihnachten werde ich meine Position als Firmenchef einnehmen müssen. Dann laufen wir uns so gut wie nicht mehr über den Weg in der Firma, es sei denn ich mache einen Rundgang durch den Betrieb. Und selbst wenn, Du machst Deine Arbeit und ich meine, jeder so gut er kann."
    
    Nadine rückte näher an Thomas heran, schlang ihre Arme um seinen Nacken und küsste ihn. Thomas erwiderte den Kuss und streichelte mit seinen Händen über ihren Rücken. Ihre Lippen trennten sich, sie sah ihm tief in die Augen und sagte „Ich will dich!". Thomas nahm Nadine auf seine Arme und trug sie nach oben in sein Schlafzimmer, wo er sie auf dem Bett ablegte. Langsam zog er ihr die Bluse aus der Hose, knöpfte sie auf und ließ sie über ...
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