1. Frank Langhans Lehr und Wanderjahre


    Datum: 20.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySavoringTraveler

    ... schlängelt sich ein kleiner Wanderweg steil nach oben in die Berge. Frank atmet tief durch, saugt die herrliche Bergluft tief in deine Lungen, es scheint, dass weit und breit kein anderer Wanderer unterwegs ist. Heiß ist es, dabei ist erst Ende Mai, seine zwei Liter Wasser sind fast aufgebraucht und Frank ist irgendwo in den Bergen Südtirols. Kaum eine Wolke ist am Himmel, die Wiesen übersät von Blumen, die man in der Stadt nicht sieht. In der Weite versteckt sich eine Hütte, eine kleine Holzhütte, fast unscheinbar vor einem Fichtenhain versteckt. Keine Ahnung ob dort jemand wohnt, aber wenigstens Wasser gibt es ja vielleicht.
    
    Die Hütte scheint alt zu sein, mit dunklem Holz verkleidet, eine etwas verzogen schwere Tür steht offen und an den Sprossenfenstern hängen altmodische Gardinen. Neben der Hütte dümpelt noch ein Schuppen vor sich hin, der wohl nicht allzu oft genutzt wird. Ringsum ist er umwuchert von hohem Gras und Blumen. Aber was er eigentlich braucht ist vor der Hütte, im Hof.
    
    Ein kleiner Brunnen, ein hölzerner Trog, der das Wasser sammelt und nach wenigen eher unbeholfenen Versuchen, den Pumpschwengel zu bedienen, kommt tatsächlich herrlich kühles frisches Quellwasser aus der gusseisernen Leitung. Frank steckt seinen Kopf direkt ins erfrischende Nass und lässt das Wasser über seinen Nacken laufen.
    
    „Na, heiß heute?" hört er eine kichernde Stimme und erschreckt fährt er herum.
    
    Die Sonne blendet direkt in sein Gesicht und viel kann er nicht erkennen, aber ...
    ... wer da gerufen hat ist mit Sicherheit eine Frau, eine Frau mit einer sehr sympathischen Stimme.
    
    „Ja, sehr heiß. Zu heiß zum Wandern, zumindest wenn man das seit 10 Jahren nicht mehr gemacht hat."
    
    „Ich bin die Marta" lacht die sympathische Stimme, „wenn du fertig gebadet hast, dann komm doch rein, kannst dich ein wenig ausruhen."
    
    Gute Idee -- Marta heißt also die sympathische Stimme. Sympathischer Name, passt zur Stimme. „Und ich bin der Frank", ruft er zurück, „frisch geduscht! Und ja, etwas ausruhen ist sicher nicht schlecht."
    
    „Ganz allein wohnst du hier oben?" fragt Frank neugierig und inspiziert die junge Frau, während sie einen Happen für ihn zubereitet. Frisches Bauernbrot, Speck, ein kühles Bier. Das Ganze serviert von einem Engel mit rotbraunen glatten Haaren, die ihr bis an die Schultern reichen. Sie hat herrliche Kurven, da wo eine Frau rund sein soll und kräftige Beine. Eine kleine spitze Nase und ein scheinbar immer lachender Mund machen das Erscheinungsbild perfekt. Ende 20, älter ist sie sicher nicht, denkt sich Frank, was für eine Verschwendung für die Männerwelt, so eine dralle Prinzessin, allein hier oben in der Bergwelt.
    
    „Ja, ganz allein wohne ich hier. Und du? Ganz allein unterwegs?"
    
    „Ja" erwidert Frank, und eigenartig fühlt es sich an als er dazufügt, „ganz allein bin ich unterwegs."
    
    Und Frank fängt an zu erzählen, von seinem Traum zu reisen, von seiner Kündigung und dem Doblo, den er sich am Wochenende zugelegt hat.
    
    Marta kichert als ...
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