1. Verführung 01. Teil 1. Akt


    Datum: 26.09.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byM9909

    ... ungläubigen Augen betrachtete.
    
    „Ganz schön groß! Ich wusste gar nicht, dass Dir Emelie so gefällt!", flüsterte sie.
    
    „Dazu sage ich nichts!", erwiderte ich.
    
    Gleichzeitig zum lustvollen Kuss, den Emelie von Rolo empfing, kamen die verbliebenen zwei Barmädchen, sowie die Tänzer und Tänzerinnen von den kleinen Plattformen rechts und links des Zuschauerraumes und gingen anmutig durch die Zuschauerreihen. Sie lächelten die Menschen, die auf den Couchs saßen, einladend an. Mirijam, die Frau von Aliyas Chef, nahm einen jungen Tänzer an die Hand und zog ihn zu sich auf die Couch. Andere Paare taten es ihr gleich. Bei anderen, die schüchterner und zurückhaltender waren, setzte sich ein Tänzer, eine Tänzerin oder eine der jungen Kellnerin zu den zwei Gästen auf die Couch, die zufälligerweise groß genug war, dass noch ein Dritter Platz hatte.
    
    Das Publikum wurde Teil der Vorstellung.
    
    Teil des erotischen Abends im Circus Lavendi.
    
    Bühne und Zuschauerraum vermischten sich.
    
    Wurden eins.
    
    Ich hatte Aliya im Arm, die mich weiterhin streichelte und wir genossen das erotische Schauspiel auf der Bühne und rings um uns herum.
    
    Einer der Tänzer blieb vor unserer Couch stehen. Sein Blick drückte eine Frage aus: Darf ich?
    
    Aliya schaute zu ihm hoch, dann zu mir und flüsterte total verlegen: „Oh, mein Gott!"
    
    Sie lächelte unsicher. Ich war kurioserweise ganz entspannt und Aliya schien das zu spüren.
    
    „Ein Ort der verborgenen Wünsche!", sagte Rolo wie zufällig genau in ...
    ... diesem Moment.
    
    Das schien Aliya zu ermutigen, denn sie blickte einladend zu dem Tänzer, der sich nun nackt neben sie setzte, sich ihr zu wand und mit der Linken ihren nackten Oberschenkel streichelte.
    
    Sie küsste mich am Hals.
    
    „Du verpasst die ganze Show!", flüsterte ich leise lachend, weil sie verlegen ihr Gesicht an meinem Hals verbarg.
    
    Sie schaute wieder zur Bühne und kuschelte sich an mich, während der Tänzer weiterhin ihre nackte weiche Haut streichelte.
    
    „Er hat ganz weiche Hände!", flüsterte sie mir ins Ohr und knabberte etwas daran, bevor sie wieder zur Bühne schaute, und einmal, ganz verstohlen, zu dem Tänzer neben ihr, der sie zärtlich berührte. Sie lächelte ihn an, was er, wohl nicht missverständlich, als Aufforderung ansah, seine Streicheleinheiten noch etwas zu intensivieren.
    
    Was für ein Abend! Und ich musste zugeben, in jeder anderen Situation hätte ich sicher eifersüchtig und besitzergreifend reagiert, aber an diesem Abend ließ ich mich mitnehmen von der Energie, die im Circus Vivaldi kreiert wurde. Ließen wir uns mitnehmen. Ließen uns von einer magischen Welle auf ein unbekanntes, einst gefürchtetes Meer hinaus tragen.
    
    Der Tänzer, der sich neben Aliya setzte, übernahm die Rolle des kundigen Führers, dem man in einem unbekannten und unerforschten gefährlichen Dschungel Vertrauen schenken konnte, denn er war weder ungehobelt, noch aufdringlich, lüstern oder gar anzüglich, sondern zurückhaltend, aufmerksam und vorsichtig in seinen Berührungen, so ...
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