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    Datum: 08.10.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind

    ... Friedenszeit veränderte sich alles. Die überlebenden Männer kamen zu ihren Familien zurück, viele der vorher käuflichen Frauen fügten sich wieder in das Bild der anständigen Ehefrau. Die Szene professionalisierte sich zunehmend, denn natürlich gab es weiterhin wenige Frauen die auf das leicht verdiente Geld nicht mehr verzichten wollten. Die Preise stiegen erheblich, der Service wurde Kälter und Respektloser.
    
    Am liebsten hatte er wenn er mit der betreffenden Frau ein langes Wochenende verbringen konnte. Das ist heutzutage sicher nicht mehr billig, jedoch aufs Geld musste er später nicht mehr so unbedingt achten. In Ruhe einen Abend lang kennenlernen, vielleicht zu einem guten gemeinsamen Essen und dabei etwas erotische Spannung aufbauen. Danach erstmal den lange aufgestauten Druck ablassen: Die erste Karnickelnummer dient nur rein zum entsaften, erst bei der zweiten Nummer kann man sich dann schon so richtig Zeit und auch etwas Rücksicht für die Frau nehmen.
    
    Der Samstag beginnt mit einem gemeinsames Frühstück, tagsüber etwas touristisches Sightseeing. Am Abend ein Konzert- oder Theaterbesuch. Dann ist es meist zu spät zum poppen und von den Erlebnissen des Tages ist man zu Müde.
    
    Dafür ist der Sonntag, um sich nochmal so richtig auf der Frau auszutoben, damit es die nächsten Wochen wieder erträglich wird. Stealthman hat eher so die unspektakulären Bedürfnisse. Er mag es ausgiebig mit dem Mund verwöhnt zu werden und er liebt es wenn die Frau dabei über seinem Gesicht ...
    ... kauert, ihn ihren Saft kosten lässt und er ihren Po massieren kann. Dazu muss eine Frau erst etwas länger in seiner Gesellschaft sein und ein- oder zweimal geduscht haben damit auch wirklich nur noch ihr eigener Saft da unten heraus kommt.
    
    Wenn man sich etwas bemüht und trotz der professionellen Situation etwas Respekt zeigt so bekommt man das manchmal durch besseren Service wieder zurück. Aber auch hier ist es wie
    
    überall im Leben: Frauen die so etwas anbieten sind Menschen mit Stimmungen, Motivationen, Hintergründen. Manche machen das Gerne aus Spaß und Abenteuerlust und nehmen das Geld nur als angenehmen Nebeneffekt mit, das merkt man. Da lohnt sich dann eben auch etwas eigener Einsatz.
    
    Manche Frauen werden dazu aus welchen Gründen auch immer gezwungen, das merkt man dann auch. Da bleibt der Service zäh, egal wie man sich bemüht. Dann lässt er sich eben nur bedienen. Manchmal wurde die Situation so unpersönlich, dass er eine Frau bezahlte und weg schickte. Stealthman nahm niemals zweimal die selbe Frau, egeal wie gut sie war. Viel zu gefährlich für seine Tarnung.
    
    Am Montag gehen alle wieder ihres Weges. Manchmal brauchte es für einen Job auch Frauen als Tarnung, nur zu sehr durfte er diese niemals mit Einbinden, da er sonst wieder anfällig für Spuren und Zeugenaussagen wäre. Sowas über Jahre hinweg gibt nur den Hauch einer Illusion wie eine normale Partnerschaft sein könnte. Aber tief in ihm blieb die unstillbare Sehnsucht nach der großen, der wahren und reinen ...
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