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    Datum: 08.10.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind

    ... Kindern beaufsichtigten. Nur das Sie scheinbar sehr auf ihren Begleiter fixiert blieb.
    
    "Sie und ihre Tochter sind in großer Gefahr."
    
    "Das glaube ich inzwischen auch. Ich hätte nie gedacht dass mein Gatte so skrupellos sein kann." "In manche Menschen kann man nicht hinein sehen."
    
    Carina sah es immer, über all die Jahre, wollte es einfach nicht wahr haben.
    
    "Bitte, welche Optionen habe ich ihrer Meinung nach denn noch? Soll ich zur Polizei gehen?"
    
    "Und was sagen sie denen? Dass sie ihr Gatte eventuell.... Die tun erst was wenn tatsächlich etwas passiert ist."
    
    "Und was bleibt mir noch?"
    
    "Drehen sie den Spieß um!"
    
    "Ich soll meinen Mann....?"
    
    "Genauso wie er es mit ihnen und ihrer unschuldigen Tochter macht wenn sie nichts dagegen unternehmen."
    
    Carina sackte in sich zusammen. Man merkte ihr die schwere Last auf den Schultern an. All die Jahre fühlte sie Instinktiv dass ihre Ehe nur noch eine Farce war, das ganze Leben eine Lüge, aber dass sie so knapp vor dem Abgrund stand.... Sie begann zu weinen.
    
    Stealthman wand sich unbehaglich. Mit solchen Situationen war er nicht vertraut. Er sah schon viele Witwen und Mütter weinen, jedoch aus 400 Meter Entfernung durch ein Glas.... Unbeholfen legte er seinen Arm um ihre Schulter und Carina drückte sich leicht an seine Brust. Er wartete geduldig. Roch in ihre Haare hinein, es duftete nach einen teuren Shampoo. Er spürte die Wärme, welche ihr eher zierlicher Körper ausstrahlte.
    
    Nach ein paar Minuten ...
    ... beruhigte sich Carina. Sie setzte sich wieder gerade hin und er nahm sofort seinen Arm zurück. Ihre Augen waren gerötet, aber sie wirkte nun kämpferisch.
    
    "Da muß ich wohl nun durch?"
    
    "Es gibt keine Alternative. Schon garnicht für ihre Tochter!"
    
    "Was würden sie mir jetzt empfehlen, also aus ihrer anscheinend wohl informierten Sicht heraus?"
    
    "Also rein Theoretisch?" Er lächelte sie aufmunternd an. "Als erstes würde ich mit diesen Unterlagen persönlich direkt zu einer Geschäftsstelle dieser Versicherung gehen und sagen dass ein grobes Versehen unterlief. Diese Policen hätten bei der Begünstigung auf Gegenseitigkeit lauten müssen und sie ändern die Adresse des Versicherungsscheines von der Firmenzentrale auf ihre Privatadresse. Die Gesellschaft wird das ohne große Fragen abändern, da damit automatisch auch die monatlichen Prämien steigen. Sie fangen die neu ausgestellten Policen danach Zuhause ab."
    
    "Muss ich dann die Unterschrift meines Mannes fälschen?"
    
    "Nein. Sie müssten nur Frech sein! So nach dem Motto: Ach Schatz, da ist heute was gekommen und ich hab es versehentlich aufgemacht. Sie finden es selbstverständlich total rührend dass er sich so um die Familie sorgt. Ihr Mann wird die Versicherungen natürlich nicht Leugnen können und die Änderung zähneknirschend unterschreiben. Sorgen sie unbedingt dafür dass die erste Prämie unverzüglich überwiesen wird. Das ist wichtig!"
    
    "Auf was man alles Achten muss?" Carina sank wieder etwas in sich zusammen. "Ich weiss nicht ...
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