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Drei Wochen (Autor 4)
Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo
... gefühlt, wie du geübt hast?" "Anfangs wollte ich es nur gut machen", antwortete Marlene, "doch bald wollte ich es für dich gut machen, wollte, dass du stolz auf mich bist, empfand es als richtig, dass ich dir gehorchte. Wie ich dann auf diesem Ding saß, ich spürte, wie ich jeden Moment kommen würde, da war ich darüber enttäuscht, dir nicht deinen Wunsch erfüllen zu können, war selig, als ich merkte, es geschafft zu haben." "Das war auch mein Eindruck", nickte Maria, "jetzt aber genug davon, lassen wir es mal sickern, mit Abstand lässt sich einiges besser betrachten." Die folgenden Tage verliefen wie in der vorhergehenden Woche, gemeinsames Frühstück, welches Maria bereitete und Abendessen, welches Marlene kochte. Die Abende verbrachten die beiden Frauen mit Plaudereien über ihren Tagesverlauf, sprachen über ihre Mädelsrunde oder sahen sich gemeinsam aneinander gekuschelt Filme an. Gleich war auch, dass Marlene anregende Kleidung im Büro trug, mit der zusätzlichen Aufgabe ihrem Chef schöne Augen zu machen. Sie tat es so, dass sie, wenn sie ihm Akten oder Kaffee brachte, wesentlich länger als üblich Einblick in ein tiefes Dekolleté zeigte, ein-zwei Mal vor ihm Akten fallen ließ und vor ihm auf die Knie ging, um diese aufzuheben, sie ihm diese knieend entgegenstreckte. Marlene musste immer, wenn sie wieder nach solchen Szenen an ihrem Schreibtisch saß, lächeln, denn die Anspannung ihres Chefs war dabei deutlich zu spüren gewesen. Marlene konnte selbst nicht sagen was ihr ...
... besser gefiel, die so herrliche gemeinsame Normalität oder diese exzessiven Wochenenden, die sie in ein Meer der Lust geworfen hatten. Einerseits drängte es sie Jens alles zu erzählen, was sie erlebt hatte, doch dann dachte sie immer wieder, dass er sie nicht verstehen würde, sagte nichts. Es gab sogar einen kleinen Streit darüber, dass Marlene, Marias Wunsch gemäß, Jens bat, sie von Maria am Sonntag abzuholen, was Jens brüsk abgelehnt hatte. Erst als sie Jens damit erpresst hatte, die vollen 21 Tage bei Maria zu bleiben hatte er nachgegeben und sie hatten sich geeinigt die verbleibenden Tage nicht mehr zu telefonieren, erst wieder sonntags Kontakt zu haben. Im Nachhinein tat es Marlene leid Jens so behandelt zu haben, nahm sich vor, sich dafür auch zu entschuldigen. Langsam näherte sich das Wochenende, Marlene fragte sich, ob wieder so eine Party stattfinden würde, spürte dabei ein leichtes Kribbeln an Vorfreude. Sie fragte Maria, die daraufhin den Kopf schüttelte und meinte, dass am Freitag Marlene zur Jägerin werden würde. "Wie meinst du das?", fragte Marlene. "Du wirst einen Mann, den ich aussuche verführen und mit ihm schlafen", antwortete Maria, als wäre es nichts Besonderes. "Ich kann doch nicht", Marlene wusste nicht, was sie sonst sagen sollte. "Natürlich kannst du Liebes", lächelte Maria beginnende Einwände weg, "viele Frauen machen das, warum nicht auch du?" "Weil, weil", Marlene stotterte leicht, "weil ich mich zu alt dafür fühle." Laut lachte Maria auf, umarmte ...