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Drei Wochen (Autor 4)
Datum: 15.01.2022, Kategorien: Bisexuell, Autor: Jenpo
... dort, "ich brauche jetzt Schlaf." Marlene nickte stumm, war sogar leicht enttäuscht, dass dieser Abend schon vorbei sein sollte. "Oh es schneit noch immer", bemerkte Maria, nachdem sie den Klub verlassen hatten, setzte mit, "nach dieser Menge Alkohol kann ich nicht mehr fahren, ich rufe uns ein Taxi", fort. "Wir könnten ja bei mir schlafen", machte Marlene den Vorschlag, hoffte dabei in dem dann miteinander geteilten Bett Marias Zärtlichkeiten genießen zu können. "Lieb von dir", zärtlich strich Marias Hand über Marlenes Wange, "aber ich brauche viel Platz beim Schlafen, daher fahren wir zu mir." Wie tags zuvor wurde Marlene auch an diesem Morgen durch die Anrufmelodie ihres Handys geweckt und abermals war es Maria. "Guten Morgen Liebes", Marias Stimme klang hektisch, "du musst mir heute aus der Patsche helfen." "Wobei denn?", krächzte Marlene. "Ich gebe heute eine kleine Party und Camilla, die dabei immer bedient hat sich krankgemeldet, beim Personalservice haben sie mir auch schon abgesagt. Könntest vielleicht du?" "Äh, ich soll bedienen?", krächzte Marlene mit trockenem Mund, "ich habe das noch nie gemacht, servieren und so." "Musst du auch nicht, du sollst nur herumgehen, die leeren Gläser einsammeln, Brötchen auf Platten tragen, Getränke anbieten, mehr nicht." "Das schaffe ich", nuschelte Marlene, hörte noch Maria, "Du bist ein Schatz", sagen, bevor die Verbindung unterbrochen wurde. "Mein Kopf", aufstöhnend ließ sich Marlene auf das Polster zurückfallen, versuchte ...
... sich anschließend zu sammeln. Langsam begann sie sich an das zärtliche Abschiedsküsschen Marias zu erinnern, erinnerte sich in Folge über die Enttäuschung die sie verspürt hatte, dass es nicht einmal ein ordentlicher Kuss gewesen war, hatte dann noch schnell die SMS von Jens gelesen, da hatte es sich allerdings bei ihr schon zu drehen begonnen. So hatte sie nur Shirt und Rock abgelegt, hatte sich ins Bett fallen lassen und war sofort eingeschlafen. Im Laufe des Tages vergingen Marlenes Kopfschmerzen, als gegen späten Mittag Maria wieder eintraf, waren diese vollständig verschwunden. Mit ihrer Rolle als Servierkraft hatte sich Marlene inzwischen abgefunden, da wurde sie abermals von Maria überrascht, die Marlene bat, ihrer Aufgabe gemäß, ein Dienstmädchenkostüm zu tragen, da es ihre Gäste so erwarten würden. Da Marlene wusste, dass Widerrede im Prinzip bei Maria sinnlos war, sie Maria auch nicht damit drohen wollte, dass sie eben nicht servieren würde sollte sie das Kostüm tragen müssen, zuckte sie nur mit den Schultern und fügte sich. Gegen 17.00 kam das Cateringservice, welches die Servierplatten, die voll von Brötchen waren ablieferten. Als nächstes lief Marlene mit Maria in den Keller, holten aus diesem zwei Kartons Champagner, kühlten diesen sofort ein. Alle anderen möglichen Getränke waren an und hinter der Theke noch reichlich vorhanden. "Dein Kostüm habe ich dir auf dein Bett gelegt", machte Maria Marlene indirekt aufmerksam, dass es an der Zeit für Marlene war, ...