1. Rock Hard


    Datum: 18.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAlexSandra

    ... Be Dead!" Es war laut. Der erste Song war der perfekte Mitreißer. Ich rastete aus, die Haare flogen nur so. Vor und hinter mir schwappte eine Menge Mensch und ließ sich von den treibenden Takten der Musik infizieren, ging jede Regung mit und brüllte den Refrain aus Leibeskräften mit.
    
    Mir lief der Schweiß schon nach diesen verheißungsvollen ersten vier Minuten Show über das Gesicht. Der einsetzende Regen konnte in diesem Falle gar nicht mal die Stimmung trüben. Weiter ging es und ich gab mich der musikalischen Extase hin. Ab und zu schaute ich zu Kosta, der hinter mir eher gemütlich headbangte. Wieder blieb mein Blick den Moment zu lang an ihm kleben und ich fragte mich, was los sei. Dieser Typ hatte Ausstrahlung und ich war irgendwie fasziniert von ihm, seiner Größe, seiner Männlichkeit. Kosta lächelte mich an und beugte sich runter zu mir. „Boah, Eve, deine Augen funkeln ja wie Sterne. Du bist ja voll dabei. Großartig. Ich mag Menschen, die sich so fallen lassen können!" Ich drehte mich wieder nach vorn. Ich war verzückt von seinen Worten. Der kühle Regen lief mir am Körper herab.
    
    Die Menge dampfte vor mir und immer wieder spritzten Wassertropfen aus der headbangenden Menge in die Höhe. Ich riss die Arme hoch und jubelte, als die ersten Takte von Fear Of The Dark gespielt wurden. Herrlich. Gänsehautmomente. Plötzlich spürte ich Kostas riesige Hände an der Taille. Ich dreht mich verwundert um. Er machte nur eine Geste mit dem Kopf und ich verstand. Er wollte mich ...
    ... hochheben, auf seine Schultern. Ich streckte die Arme und spürte den festen Griff, ging etwas in die Knie um Schwung zu holen, dann katapultierte mich der Riese Kosta förmlich in die Höhe. Natürlich nicht ohne Pannen. Der Rock schob sich nicht hoch genug über die Schenkel, so dass etwas vom Stoff an seinem Schädel hängenblieb. Ich rutschte ihm fast aus dem Griff und johlte und quietschte laut auf. Dann gelang es mir, den Stoff zu raffen und ich saß auf den breiten Schultern dieses Kerls und presste meine Schenkel fest um seinen Kopf.
    
    Was passierte hier gerade. Ich spürte Erregung und es war nicht unbedingt nur der Musik wegen. Das Jubeln jedenfalls ging ausgesprochen gut hier oben und ich sah erstmals die gesamte Menge Mensch um mich herum. Ein Traum. Die Situation ließ mich fortgleiten von dieser Welt. From Here To Eternity war demnach der perfekte Titel, bevor Kosta mich wieder auf den Boden der Tatsachen holte.
    
    Beim Runterheben rutschte ich an dem Körper des Mannes herab. Ich nahm nahezu alles an ihm wahr, nicht zuletzt, weil er mich -- kaum hatte ich mich ihm zugewandt -- an sich drückte. Sein kräftiger Körper, die großen Oberarme, die Hände des Mannes. Das alles schien mich zu umhüllen. Unsere Blicke trafen sich und die Ekstase der Musik ging auf uns über. Anders kann ich es mir nicht erklären, schließlich liebte ich meinen Marek. Doch nun hielt mich dieser große Mann fest umschlungen in aller Geborgenheit. Ich streifte nicht einmal mehr meinen Rock nach unten, der mir ...
«1234...7»