1. Tom und Annabelle Kap. 05


    Datum: 18.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bythenonameman

    ... langweilig.
    
    Bevor Annabelle und Tom in ihrem Zelt schlafen, tuschelten sie noch was. "Wie findest du Nadja?", interessierte es Annabelle. "Sie ist nett. Sympathisch. Hilfsbereit.", zählte Tom ihre Charaktertugenden auf. "Nein, das mein ich nicht. Ich mein, findest du sie attraktiv?". Tom fand die Frage fast gemein. Im Vergleich zu Annabelle sahen viele Frauen unattraktiv aus. Er zögerte. "Ich finde sie süß. Sie hat einen sehr zierlichen Körper.", sprach er. "Findest du mich zu fett?", warf sie direkt prüferisch rein. Wer Annabelle fett nennen würde, oder auch nur dicklich, der muss wirklich ein Sprung in der Schüssel haben. "Nein, um Gotteswillen!", reagierte Tom heftig, "Annabelle, dein Körper ist echt phänomenal, das sag' ich nicht nur so. Das ist so!".
    
    Sie musste lächeln. Er war so liebevoll zu ihr, glaubte ihm aber nicht ganz. Vielleicht dachte sie, könnte sie doch noch ein oder zwei Pfund abnehmen, um es mit der Zierlichkeit von Nadja aufzunehmen. Und vielleicht noch größere Brüste. Tom schienen der sehr zu gefallen, aber auch ihr selbst. Sie spielte selbst gerne mit ihren schönen Liebeskugeln. So weich, so voll. Irgendwo hatte sie mal gelesen, dass größere Brüste nicht so viele Nerven haben, und man deswegen weniger spürt, beim Kneten und so was. Bei ihr was es umgekehrt der Fall.
    
    "Würdest du gern ... würdest du es gern mal mit ihr machen?", fragte sie weiter. Er war jetzt eine längere Zeit mit Nadja an diesem Tag zusammen gewesen. Schon waren ihm sexuelle ...
    ... Gedanken mit ihr in den Sinn gekommen. "Äh ...", stotterte er. "Schon gut, ich bin nicht eifersüchtig. Schließlich hat sie ja nicht diese hier.", schob sie schnell ein, und hob dabei kurz ihre Brüste, "ich will nur sagen: wenn du es mit ihr machen willst, finde ich das In Ordnung. Wir sind jung. Wir sollten Erfahrungen sammeln", sprach sie.
    
    Er konnte ihr nicht widersprechen. Philosophisch gesehen, glaubte er, dass Polyamorie die vernünftigste Form der romantischen Beziehung war. Gefühle sind Gefühle. Mal sind sie stärker, mal schwächer. Treu sein kann man eigentlich nur in Form starken Vertrauen, echter Wertschätzung, und Zuverlässigkeit. Aber man kann nicht sein Liebesgefühl auf Knopfdruck herbeibeschwören. Es war da oder nicht da. Momentan war Tom sehr stark in Annabelle verliebt. Das könnte sich aber ändern. Natürlich wusste nicht, warum -- oder ob überhaupt -- Annabelle Polyamorie in Ordnung (oder sogar gut?) fand, oder ob sie doch irgendetwas anderes im Sinn hat. Vielleicht wollte sie ihn prüfen. Doch schien sehr aufrichtig.
    
    "Ich brauch nur dich", sagte Tom aus vollsten Herzen. Wieder lächelte sie, und strich mit ihrer Hand durch sein Gesicht. Antworten tat sie aber nicht.
    
    Annabelle schief schnell ein. Tom war immer noch wach, denn er dachte immer noch über Annabelles Worte nach. Inzwischen störte ihn seine Gedankenwühlerei, und er begab sich, nackt (denn er schlief gerne mit Annabelle nackt) aus dem Zelt. Der Mond schien hell, sodass selbst der Boden von ihm ...
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