1. Tom und Annabelle Kap. 05


    Datum: 18.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bythenonameman

    ... sein? Was haben wir denn noch gemeinsam?", sprach sie immer noch im stocktrockenen Ton. "Sarah! Das ist nicht fair! Du kannst doch nicht einfach Manuella fertig machen, weil sie nicht zocken will. Das ist irre!", platzte es aus Sofie. "Am besten geh ich einfach", kam es schon halb weinend aus Manuellas Mund. "Nein, Nein!", regte sich Sofie auf, "wenn hier jemand rausgeht, dann ist das Sarah! Aber könnte ihr euch nicht einfach jetzt vertragen? Das ist lächerlich!".
    
    Sofie erwartete, dass Sarah jetzt einknicken würde. Stattdessen erhob sie sich, nahm ihren PC-Koffer, und ging einfach runter. "Warte!", rief noch Sofie hinterher, aber davon völlig kalt, ging Sarah einfach raus.
    
    Inzwischen hatte Manuella einen Weinanfall. Gott was war mit Sarah los?, fragte sich Sofie. Allerdings hatte sie keine Zeit diese Frage für sich zu beantworten. Sanft legte Sofie der weinenden Manuella ihren Arm um die Schulter, die gegen der Wand, die Knie zu sich hingezogen, dasaß.
    
    "Ich hab einfach keine Lust mehr auf Zocken. Ja ich weiß, ich hab das vorher immer gemacht. Denn ganzen Tag. Aber, aber, ich habe mich gefragt, was ich alles dadurch verloren habe.", erklärte Manuella, wobei die Erklärung ständig von einem Schluchzen kurz unterbrochen wurde, "Es stimmt... ich mein... ich werde auch älter, und ich habe plötzlich Angst, dass ich wirklich gar keinen mehr bekomme. Schon damals hatte ich diese Angst, habe sie aber immer durch Zocken verdrängt -- weil es mir Spaß gemacht hat --, aber jetzt ...
    ... frage ich mich, nein, jetzt weiß ich, dass das nicht gut war.". "Du brauchst dich für gar nichts zu rechtfertigen.", versuchte Sofie sie zu trösten.
    
    "Ich will mich nicht rechtfertigen. Ich will mich erklären", berichtigte ihre Freundin sie. Anschließend folgte ein Gratis-Therapiestunde. Na ja, so schlimm war es nicht gewesen, im Nachhinein betrachtet, denn Sarah hatte sich einfach wie ein Arschloch benommen. Im Verlauf des Tages verbesserte sich daher Manuellas Gemütszustand schnell.
    
    "Wie geht es eigentlich Tom?", wollte Manuella wissen. "Ganz gut. Hat eine neue Freundin. Annabelle. Modelfigur. Könnte man neidisch werden.", berichtete Sofie kurz. Zwar soll man seinen eigenen Körper lieben, aber sie liebte nicht ihren eigenen Körper. Natürlich fand sie sich zu dick. Natürlich war sie beeinflusst von den Medien, die immer super-schlanke Frauen darstellten, als wäre diese Körperform, die einzige ästhetische. Wie sollte man auch nicht davon beeinflusst werden, wenn der Großteil der Gesellschaft dieses Ideal folgt, selbst wenn sie eigentlich es als gar nicht so wertvoll erachten?
    
    Manuella dachte an etwas ganz anders, aber auch ihr Herz sank ein Stück. Sie war schon immer in Tom verknallt gewesen. Er war eine ihrer Motivationen gewesen, abzunehmen, denn sie wusste wie toll Tom aussah. Und jetzt erzählt ihre Freundin, dass er mit einem Model befreundet war. "Schön für ihn," antwortete sie, "da hat er sicher sein perfektes Gegenstück gefunden.". "Na ja, also ob sie in der ...
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