1. Tanja und der Einbrecher-Kapitel 06


    Datum: 01.05.2022, Kategorien: Transen Autor: byChessTR

    ... ungefähr die gleiche Größe wie Tanja und eine etwas dunklere Hautfarbe. Nicht schwarz, man konnte sie eher als eine Latina bezeichnen. Vielleicht hatte sie vom Gesicht her etwas Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Selma Hayek, die aber noch etwas kleiner und zierlicher war.
    
    Das Alter schätzte Tanja auf Anfang 40, die Frau hatte eher dunkle Haare, aber nicht völlig schwarz. Angezogen war sie dafür fast komplett in Schwarz, schwarze, glänzende und hohe Pumps, schwarze Nylons mit einem Blumenmuster darauf, ein ebenso schwarzes Kleid bis zu den Knien, allerdings dafür einen weißen Gürtel als Kontrast darüber. An den Ohren und am Hals baumelten kleine, aber funkelnde Schmuckstücke und überhaupt machte sie einen sehr selbstbewussten Eindruck.
    
    Sie erwartete Tanja, blickte sie neugierig, aber gleichzeitig bestimmt an. Sehr bequem hatte sie sich in die Couch gelümmelt und wartete nun einfach ab, was passieren würde.
    
    Tanja fühlte sich in diesem Moment etwas unwohl, denn außer Hank hatte ja bisher niemand gewusst, dass sie eigentlich ein Mann war. Diesmal war das klar zu sehen, denn Tanja trug ja nur ein Nachthemd und eine Perücke, kein Make-up, keine Schuhe, nichts, was sie femininer wirken ließ. Dabei wirkte sie schon fast androgyn, weil sie sehr weiblich rüber kam, obwohl das früher ja nie ein Ziel in Toms Leben gewesen war. Sein Körper war halt nun einmal so konstruiert worden.
    
    „Tanja, das ist meine Frau Lorena. Sie ist gerade von einem Besuch bei ihrer Schwester ...
    ... zurückgekehrt und wird mich nun bei deiner Erziehung so gut es geht unterstützen. Du wirst ihr gehorchen, so wie du mir gehorchst und wirst sie mit Herrin oder Meisterin ansprechen. Lady Lorena würde ich ebenfalls durchgehen lassen, das überlasse ich dir. Nun wirst du sie angemessen begrüßen!"
    
    Leider hatte ihr Meister nicht gesagt, wie angemessen auszusehen hatte. Daher ging Tanja etwas unsicher diese letzten Schritte auf die immer noch sehr bequem auf der Couch sitzende Lorena zu. Erst jetzt entschied sich Tanja, vor der Frau einen höfischen Knicks zu machen, dann die ausgestreckte Hand immer noch etwas zaghaft zu ergreifen und ihr einen Kuss darauf zu drücken.
    
    „Ah, ich sehe schon, mein Mädchen weiß, was sich ihrer Herrin gegenüber gehört."
    
    „Hast sie offenbar schon gut erzogen, Hank. Du bist also die Tanja?"
    
    „Ja, Herrin", antwortete Tanja, wobei sie ihren Knicks von vorher noch einmal leicht abgeschwächt wiederholte.
    
    „Sie gefällt mir, aber es ist noch einiges zu tun, nicht wahr?"
    
    „Ja, das wollte ich dir überlassen."
    
    „In Ordnung. Soll ich jetzt gleich, oder erst später?"
    
    „Später, erst möchte ich Tanja noch ein wenig Spaß gönnen, während wir gemeinsam den nächsten Schritt machen."
    
    „Können wir machen, aber zu viel Zeit sollten wir uns nicht nehmen. Ich muss ja für heute Abend noch einiges vorbereiten. Wie ich dich kenne, erwartest du Perfektion."
    
    „Das schaffen wir schon. Du kannst dir ja von Tanja etwas helfen lassen. Tanja, kannst du kochen?"
    
    „Nein, ...
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