1. Sex in Serie S1E04


    Datum: 21.05.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byRomeoReloaded

    ... Stimme. „Dafür nur dezentes Make-Up", konterte die schwärmerische Stimme, „und kein Parfum. Moment - wirklich kein Parfum?" Lara schwankte kurz zwischen ihrem frisch-kühlen Tagesparfum und dem erotisierenden Nachtduft. Bevor ihre inneren Stimmen einen neuen Glaubenskrieg entfachen konnten, wählte sie rasch die dritte Option: Einen leichten, blumigen Duft, der eigentlich eher für Teenager gedacht war.
    
    Sie leistete sich ein Taxi und stand pünktlich vor Diegos Tür, das Skript unter dem Arm. Ein wenig enttäuscht war sie schon. Statt vor einer Villa zu stehen, fand sie sich einem Altbau gegenüber, allerdings einem sehr ausladenden. Diegos Wohnung schien das gesamte Erdgeschoss des reich verzierten Jugendstilgebäudes zu belegen. Merkwürdig. Der architektonische Schnickschnack passte überhaupt nicht zu ihm. Konnte er sich womöglich nichts Besseres leisten? Diego war zweifellos reich, aber sein Reichtum steckte zum allergrößten Teil in Anteilen an D-ream.
    
    Mit klopfendem Herzen schellte Lara und wartete. Sie wollte die Klingel gerade zum zweiten Mal drücken, als Diego öffnete. „Ah, Laura, großartig. Komm rein."
    
    Sie trat in den Flur. „Lara. Nicht Laura."
    
    „Sicher." Er lächelte gewinnend und sie verzieh ihm den Fehler auf der Stelle. „Wow, todschick." Diego deutete anerkennend auf ihr Kleid. „Hat Kate uns einen Tisch im Restaurant gebucht?"
    
    „Ich weiß nicht?"
    
    „Dann wohl nicht. Ich dachte nur, weil du dich so in Schale geworfen hast. Bitte entschuldige, dass ich dich ...
    ... schon im Wochenend-Dress empfange."
    
    „Das macht doch nichts." Lara lächelte ihn an und musterte seine Kleidung. Am Wochenende schien er statt Schwarz auch mal metallisch wirkendes Grau zu tragen. Sein Metallic-Shirt umspannte ihn so hauteng, dass es die Form seiner Brustmuskeln genau nachzeichnete. Es wirkte, als hätte er einen Körper aus Stahl. Die weite, schwarze Hose hingegen hätte er auch im Studio tragen können.
    
    Lara bemerkte, dass sie Diego schon zu lange anstarrte. Doch wie hätte sie auch den Blick von diesem Mann abwenden können! Sein muskulöser Oberkörper, den dieses hautenge Shirt eher herausmodellierte als versteckte, war ein echter Hammer. Und überhaupt schien Diego mit seiner überlegenen Selbstsicherheit den gesamten Raum einzunehmen. Sogar die Luft, die sie atmete, schien Diego zu gehören, ihm jederzeit zu Befehl.
    
    „Möchtest du was trinken? Gin Tonic okay?" Er genoss ihre bewundernden Blicke offenbar.
    
    „Gerne, ja." Diego ließ sie im Flur stehen und verschwand in einer Tür zu ihrer Rechten. Lara blickte sich um. Eine einzige Lampe direkt an der Wohnungstür beleuchtete den Flur nur schwach. Der Gang war so lang, dass sein Ende in der Dunkelheit verschwand. Es sah aus, als wäre der Flur endlos. Rechts ging es offenbar ins Bad und dann in die Küche, aus der sie jetzt das Klimpern von Eiswürfeln vernahm. Links hing ein großer, goldgerahmter Spiegel. Lara fragte sich grinsend, wieviel Zeit Diego wohl damit verbrachte, sich in diesem Spiegel selbst zu bewundern. ...
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