1. Das Footmodel vom Flughafen


    Datum: 02.06.2022, Kategorien: Fetisch Autor: byin_z_ace

    Ich bin IT-Manager bei einer Unternehmensberatung und viel auf Reisen, lebe vor allem in Hotels. Mit Mitte dreißig ließ mir mein Beziehungskiller-Terminkalender noch keinen Raum für Frau oder Familie.
    
    Unterwegs treffe ich viele Menschen, die meisten allerdings nur flüchtig. Eine, die mir in besonderer Erinnerung geblieben ist, traf ich in Frankfurt: Das Fotomodell vom Flughafen.
    
    Als ich eines Freitagnachmittags in Frankfurt landete und auf meinen Koffer am Gepackband wartete, fiel mir eine dunkelhaarige junge Frau auf, die auf Englisch fluchend wie wild auf ihrem Smartphone rumdrückte. Sie stand in ein paar Metern Entfernung und sie schien ernste Probleme zu haben.
    
    Ihre langen, schwarzen Haare trug sie leicht seitlich gescheitelt und hinten mit einem Gummiband zusammengebunden. Ich schätzte ihr Alter auf Anfang zwanzig.
    
    Sie steckte in einem weiten, schwarzen Hoodie mit einem großen Seniors-Schriftzug. Dazu trug sie äußerst knappe, graue Sweat Shorts, auf die lange, schlanke und gut gebräunte Beine folgten. Eine Kombination, die man eher zu Hause als öffentlich tragen würde.
    
    An den Füßen hatte sie lediglich weiße Sneakersocks, die vorn jedoch nicht einfach rund waren, sondern alle Zehen waren einzeln und erinnerten mich entfernt an zehn kleine Zipfelmützen. Allerdings waren ihre Socken nicht mehr wirklich weiss, sondern hatten einigen Schmutz des Flughafens gesammelt. Kein Wunder, ohne Schuhe.
    
    Da ihre Stimme schon verzweifelte Züge annahm, musste ich ...
    ... sie einfach ansprechen. Mit nervöser Stimme erklärte sie mir, dass sie aus Atlanta gekommen war, für mehrere Modeljobs in Deutschland und Europa, und ihr Smartphone seit der Landung kein Netz bekäme. Alle ihre Zeiten und Termine waren deshalb nicht abrufbar.
    
    Ich versprach ihr zu helfen und zog ein paar Minuten später ihren Koffer vom Gebackband. Als erstes fischte sie sich dunkelgrüne Flip-Flops aus ihrem Koffer, ließ diese merkwürdigen Socken jedoch an.
    
    Mein Koffer folgte kurz darauf und so zogen wir als ungleiches Paar - ich im Anzug mit Krawatte, sie im "Couch Potato Look" - in Richtung Ausgang und Taxistand. Nach ein wenig Sucherei in ihrem Smartphone fanden wir wenigstens den Hotelnamen und ich versprach ihr, sie bis dorthin zu begleiten, damit sie wenigstens schonmal duschen und ihre Sachen wechseln konnte.
    
    Im Taxi gab sie mir ihre Hand und stellte sich als Jessica vor. Ihr Händedruck war eine sanfte, zarte Berührung und ihre Stimme klang nun freundlich und locker mit einem amerikanisch-intonierten Englisch.
    
    Ich sprach sie auf die zuvor flüchtig erwähnten Modeljobs an und sie zog ihre Model-Sedcard aus der Tasche. Neben mehreren Fotos, die vor allem ihre Füße zeigten, stand nur knapp: "Jessica Coed - Foot Model - Height 5'7" - Shoes US 8.5" - was ich insgesamt für wenig aussagekräftig hielt für einen Menschen ihrer Erscheinung.
    
    Aber der Begriff Footmodel erklärte zumindest, warum es neben den ganzen Aufnahmen ihrer Füße nur eines ihres Gesichts und ein ...
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