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Beste Freunde Für Immer
Datum: 07.06.2022, Kategorien: Sonstige, Autor: Idefix
... ich du und sitze vor deinem Computer mit deinem Ding in der Hand und spritz mir den Bauch voll." Ich schluckte... "Da gleich neben dem Monitor sind Taschentücher in der Box", sagte ich verlegen. "Danke, die hab ich schon gefunden", meinte sie mürrisch. "Okay", meinte sie dann, "du bist ich und ich bin also du. Irgendeine Ahnung wie das passiert ist?" "Nicht die geringste", sagte ich, "aber wir sollten uns schnellstens treffen. Bleib am besten wo du bist. Ich zieh mir was an und komme so schnell ich kann." "Okay, aber sei leise beim Rausgehen", sagte sie, "sonst wird meine Mom wach und dann musst du erklären wo du um diese Zeit hin willst..." "Hey du bist neunzehn Jahre alt", sagte ich, "da wirst du doch nachts einfach raus gehen können." "Na klar", antwortete sie, "aber sie wäre sicher besorgt und was würdest du ihr sagen?" "Okay, ich bin leise", antwortete ich, "aber sag mir zur Sicherheit noch wie ich raus komme, wo finde ich einen Schlüssel und wie kann ich dein Handy entsperren?" Wir hatten noch einiges zu klären, ehe ich mich auf den Weg machte. Obwohl es nur zehn Minuten zu laufen waren hatte ich ein ungutes Gefühl. Nie dachte ich darüber nach, dass es für mich gefährlich sein könnte in der Nacht nachhause zu gehen, aber jetzt als Mädchen... Endlich angekommen tippte ich den Code in die Haustüre ein und ging rein. Zum Glück war keiner mehr wach, denn das wäre wohl sonst gar nicht so einfach zu Erklären gewesen. Leise lief ich die Treppe hoch und ging in ...
... mein Zimmer. Der Anblick war völlig verrückt. Ich stand in der Tür und sah wie mein anderes Ich im Trainingsanzug auf dem Schreibtischsessel saß und sich mit einem Handtuch die Haare trocknete. "Du warst duschen?" fragte ich. "Was denn?" antwortete sie, "so vollgekleckert wie ich war blieb mir doch gar nichts anderes übrig." Sie sah mich an und schüttelte den Kopf. "Also ehrlich", sagte sie, "das weinrote Shirt mit grauen Jeans und den grünen Turnschuhen?" Ich sah an mir runter und musste kichern. "Also darauf habe ich nun wirklich nicht geachtet", sagte ich, "aber du hast recht." "Und was machen wir jetzt?" fragte sie mich. Ich zuckte mit den Schultern. Lisa setzte sich neben mich und zupfte meine schwarzen Haare zurecht. "Ich sehe ja fürchterlich aus", sagte sie und sah mich von hinten an, "später muss ich unbedingt was mit den Haaren machen." "Okay", sagte ich, "bleiben wir mal ein wenig ernst. Also, was haben wir heute gemacht, das unseren Zustand hier erklären könnte?" Wir fingen nun an den Tag Revue passieren zu lassen. Unsere Klasse war diese Woche auf Abschlussreise und wir sind erst heute am frühen Abend zuhause angekommen. Am Flughafen trennten sich unsere Wege und jeder fuhr nach Hause. Heute Morgen waren wir noch in auf dieser wunderschönen griechischen Insel und die Welt war mehr oder weniger in Ordnung gewesen. Zusammen mit Alex, wir drei sind beste Freunde, hatten wir heute Morgen noch viel Spaß in den kleinen Gässchen der Altstadt. Wir kicherten, ...