1. Metz -- Honigtopf Teil 01


    Datum: 27.07.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byKokosnussduft

    ... nicht beachtete, sodass ich sie ungestört anglubschen konnte.
    
    Sie drehte sich abwechselnd von Koffer zu Schrank. Einmal betonte das von der Seite die Form ihrer Oberweite, und einmal von hinten ihre etwas schmalere Taille. Da war ihr wohlgeformter Po in den Jeans, den sie bei jedem Griff in den Koffer etwas herausstreckte.
    
    Von dieser Figur hatte ich schon viel fantasiert. Trotzdem konnte ich sie so anschauen, ohne zu sabbern.
    
    „Was machen wir eigentlich heute noch?" fragte Lena, Söckchen in eine Schublade werfend.
    
    „Ich weiß nicht, ob die beiden etwas geplant haben. Aber ich denke, wir laufen ein bisschen durch die Stadt und gehen was feines essen" -- ich hatte bereits ein gutes Restaurant herausgesucht, weil ich unbedingt an der Mosel essen wollte. Zwar sprach ich keine zwei Worte französisch, trotzdem schien das Restaurant Assiette au boeuf nicht zu spezifisch und es sollte für jeden etwas dabei sein.
    
    „Ist ein unkomplizierter Plan, gefällt mir" gab Lena mir ihr Feedback.
    
    „Wie oft planst du, dich umzuziehen, mit dieser Botique, die du da mitgebracht hast?" wollte ich sie ein wenig auf die Schippe nehmen.
    
    „Ach, ich habe einfach gerne die Auswahl. Ich ziehe auf keinen Fall mehr als die Hälfte davon an."
    
    „Und wenn ich dich fünfmal in die Mosel werfe?"
    
    „Dann klaue ich deine Klamotten und versohle dir mit meinen nassen Sachen den Arsch!"
    
    „Vielleicht stehe ich da ja drauf."
    
    „Mir fällt bestimmt noch eine andere Methode ein, dir Schmerzen ...
    ... zuzufügen."
    
    „Okay okay, ich werde mich beherrschen..."
    
    Wir lieferten uns mal wieder einen kurzen Schlagabtausch, wie wir es sonst auch oft taten. Dann rief Carla nach uns, denn sie wollte, dass wir losziehen.
    
    Wir spazierten ziellos durch die Innenstadt, überquerten ein paar Mal die Mosel, unterhielten uns. Carla und David hielten Händchen, ich schaute ab und an zu Lena, die durch die allmählig untergehende Sonne einen Teint auf der Haut trug, der perfekt zu den sandigen Tönen der Fassaden der Altstadt passte.
    
    Meine Restaurantpläne hatte ich den dreien unterwegs bereits unterbreitet und schon bald kamen wir an unser Ziel. Ich hatte bereits auf der Seite des Restaurants ein paar Bilder gesehen, trotzdem staunte ich mit den anderen über die wunderschöne Szenerie im Abendrot. Wir hatten einen Tisch im Außenbereich reserviert, wo uns nur etwas Grün vom Wasser trennte.
    
    Bei der Bestellung mussten wir viel auf die Karte zeigen, denn so gut sprach niemand von uns Französisch und die Kellnerin weder gutes Englisch noch Deutsch. Selbst als David eine Kola mit dem auf der Karte stehenden „Coke" bestellen wollte, wurde er aufgrund der Aussprache nicht direkt verstanden. Wir kamen letztendlich irgendwie zurecht und hatten etwas zum schmunzeln.
    
    David bekam mit einem Sirloin-Steak die „Spécialité" des Hauses, Carla einen Salat mit „Grana Padano" Spähnen -- irgend ein Käse ist das. Keine Ahnung. Lena und ich hatten uns für -- sehr exotisch -- „Le Burger" entschieden. Klang eventuell ...
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