1. Die Diebin - 01 Einführung


    Datum: 15.08.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAlexSandra

    Die Turmuhr von Seedorf am anderen Ufer des Sees schlug vier helle Glockenschläge. Es folgte ein dumpfer weiterer Klang. 1 Uhr nachts. Die Ruhe über dem See war wunderbar. Es hatte aufgehört zu regnen. Durch die Lücken der Wolken drang fahles Mondlicht, auch wenn der Mond nicht sichtbar war. Es war windstill geworden und der See lag ruhig und glatt da. Das Ufer war hier flach und sandig und viele Menschen bevölkerten diese Stelle bei gutem Wetter. Das Sommercamp der Rettungsschwimmer war etwa 400m von dieser Stelle entfernt, abgegrenzt durch einen kleinen Wald. Man konnte die weißen Mannschaftszelte sehen, dazu mehrere kleine Betreuerzelte. Eines davon gehörte Viktor d'Houd, der die Ruhe und Abgeschiedenheit vom Camp gesucht hatte und sich auf einer Sitzbank am Ufer bequem gemacht hatte. Ein anstrengender Tag war es. Als Leiter dieses Camps hatte er ordentlich zu tun. Bei Regenwetter war die Stimmung um so aufgekratzter. Kinder und Betreuer drehten dann regelmäßig am Rad, obwohl es eigentlich egal war. Nass wurden sie ja sowieso bei den vielen Übungen, die sie im See machten.
    
    Viktor holte tief Luft. Er fragte sich, ob er nicht langsam zu alt für diese Aufgabe war. Zahlreiche Jahre machte er nun in jeden Sommerferien das Feriencamp. Seit er 16 war, war er stets dabei. Erst als Teilnehmer, dann als Zeltbetreuer, später als Ausbilder, nun schon einige Jahre als Leiter. Zwei Wochen seines Urlaubs opferte er jedes Jahr dafür. Viktor war froh, dass ihm seine Frau keine ...
    ... Einschränkungen machte. Sie war ja selbst überall engagiert: Bei der Kirche, beim Sportverein und beim Roten Kreuz. Dort hatte er sie bereits vor über 25 Jahren kennengelernt. Knappe 8 Jahre später hatten sie geheiratet, als seine Frau mit der Tochter schwanger war. Marja war mit ihren 17 Jahren auch als Zeltbetreuerin im Camp. Viktor holte tief Luft. Trotz des Regens am Tag, war die Sommernacht angenehm, wenn auch kühl. Viktor hatte sich eine Trainingsjacke über sein T-Shirt gezogen, die weite Bermudashorts schlackerte an seinen behaarten Beinen. Darunter trug er nichts, er liebte es, wenn sein Gemächt einfach nur baumeln konnte. Er erhob sich nun von der Bank und schlenderte zum See. Er schlüpfte aus seinen FlipFlops und nahm sie in die Hand. Er ging einige Meter mit den Füßen im seichten Wasser. Es war angenehm warm. Ein rein physikalischer Effekt: Fühlte sich die Luft kühl an, merkte man den Temperaturunterschied zum Wasser nicht so sehr und es fühlte sich wärmer an. Viktor beschloss, einfach noch eine Runde zu schwimmen.
    
    An einem großen Gebüsch legte er seine Sachen wie Schlüssel und Handy ab. Dann schlüpfte er aus der Keidung. Ihm fiel ein, dass er kein Handtuch dabei hatte. Es störte ihn nicht sehr, er könnte sein T-Shirt nutzen und die Jacke drüber ziehen. Wie Gott ihn schuf ging Viktor nun zum Wasser. Er benetzte sich etwas, um sich an die Temperatur zu gewöhnen, dann tauchte er ein und genoss die Frische des Nass' auf seiner Haut. Es war angenehm und Viktor beschloss, bis ...
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