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Eine Pflanze mit Pfiff Kapitel 03
Datum: 25.08.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor
Kapitel 3 Tief sahen wir uns in die Augen und aus einem Jux heraus streckte mir Nadja die Zunge heraus. Daraufhin musste ich schallend lachen, den die Blätter färbten anscheinend ab. Tiefblau war sie und sah so aus, als wenn sie zuvor Blaubeeren gegessen hätte. Da Nadja nicht gleich verstand, warum ich auf einmal lachte, streckte ich ihr ebenfalls meine Zunge entgegen. Unser beider Gelächter wollte gar nicht mehr aufhören und entspannte die Situation. Waren wir zuvor noch extrem auf den anderen konzentriert gewesen, löste sich etwas in uns und fiel von uns ab. Unsere Körper vibrierten geradezu vom Lachen und diese Schwingungen gingen durch uns hindurch um sich an dem einzigen Punkt zu treffen, an dem wir noch vereinigt waren. „Grrrrrrr!", ließ Nadja ein Geräusch hören, was sich einen Weg an meine Ohren bahnte und ihr Lachen beendete. Tief sahen wir uns gegenseitig in die Augen und ich meinte etwas in ihren zu sehen, was ich zuvor noch niemals bemerkt hatte. Es war eine unergründliche Tiefe, die sich dort auftat und mich verschlang. Mir lief es heiß und kalt den Rücken herunter, konnte meinen Blick aber nicht abwenden und wollte es auch nicht. Wie lange das so ging, kann ich nicht sagen. Es können wenige Sekunden aber auch mehrere Minuten gewesen sein, aber es endete damit, das Nadja auf einmal Ihren Unterleib ruckartig nach vorne schob und mich gleichzeitig an sich zog. Ich erwachte wie aus einem langen Traum und schüttelte meinen Kopf, um klarer zu ...
... werden. Dabei war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Ruck wirklich gespürt hatte oder nur eine Einbildung gewesen war. Doch schon wenige Sekunden später wurde mir klar, dass es keine Einbildung gewesen war. Nadja wiederholte ihr tun ein weiteres Mal. Ihr Schoß kam mir entgegen und drückte sich wiederholt verstärkt gegen mich. Ihr Blick hatte sich nicht verändert, dafür verzogen sich ihre Mundwinkel leicht nach oben und ein hintergründiges Grinsen zeigte sich in ihrem Gesicht. Dann ließ sie plötzlich ihren Kopf nach hinten überkippen und ein kehliges Lachen schallte mir entgegen. Es kam so überraschend, dass ich sie kaum noch festhalten konnte und fast nach vorne über gekippt wäre. Dann kam ihr Kopf wieder hoch und sie kicherte leise. „Weißt du eigentlich, wie komisch du gerade ausgesehen hast, als ich das gemacht habe?" In dem Moment, als sie das Wort „das" aussprach, schob sie noch einmal ihren Schoß ruckartig nach vorne und kicherte wieder in sich hinein. Dann kam sie mit ihrem Oberkörper wieder ganz hoch und schon drückten sich ihre Lippen wieder auf meine. Doch nur kurz, dann ließ sie mich auf einmal los und drehte sich in meiner Umarmung um. Schon drückte sich ihr Hintern gegen meinen Schoß und sie schmiegte sich geradezu an mich an. Meine Hände waren durch diese Drehung noch in derselben Höhe wie zuvor und ich zog sie an mich heran. So stand sie jetzt umgedreht vor mir und begann sich in meinen Armen wie eine Schlange zu winden. Jetzt rieb sie ...