1. Ein Studentenleben in den 80ern 07


    Datum: 11.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... dass sie uns zusammengebracht hat. Vielleicht sollten wir sie mal zum Essen einladen, so als Dankeschön. Apropos Essen: so langsam bekomme ich Hunger. Was hat denn der Christoph so im Haus?"
    
    Mit diesen Worten sprang sie aus dem Bett und untersuchte Küchen- und Kühl-schrank. Splitterfasernackt, wie sie war. Es war eine Freude, ihren anmutigen Bewegungen zuzusehen. Da wackelte und wippte nichts, alles war ein ineinanderfließender, wunderschöner Bewegungsablauf.
    
    „Mal sehen: Nudeln, Tomaten, Thunfisch, Champignons, Zwiebel, Knoblauch, Oli-venöl, Parmesan. Für einen Männerhaushalt gar nicht mal so schlecht. Bisschen Salat wäre noch ganz nett gewesen. Aber den müssen wir uns halt dazu denken. Also, wenn Du magst, könnte ich uns nachher ein kleines Abendessen kochen. Dann müssen wir nicht noch einmal los. Und können auch erst mal so bleiben, wie wir jetzt sind."
    
    Dabei grinste sie breit und sah sich noch einmal neugierig in Christophs Studentenbude. ‚Ziemlich geschmackvoll eingerichtet. Und aufgeräumt. Passt zu ihm', dachte sie. Dabei wurde ihr richtig warm ums Herz. Es war klar und eindeutig, dass sie mit Christoph wirklich einen guten Griff gemacht hatte. Das äußerst beschwingte Gefühl hinderte sie aber nicht, weiter klar zu denken. Als ihr Blick auf Christophs Telefon fiel, sagte sie: „Darf ich das mal benutzen? Ich sollte meinen Erzeugern mal kurz Bescheid sagen. Nicht, dass die sich Sorgen machen."
    
    „Ja klar. Ruf doch an."
    
    Gesagt getan. Zum Glück war auch sofort ...
    ... jemand in der Leitung:
    
    „Hallo Mam! Du, ich wollte nur sagen, dass Ihr mit dem Abendessen nicht auf mich warten müsst. Ich esse heute außer Haus...
    
    ... ja und ich glaube auch nicht, dass ich heute Abend noch heimkomme...
    
    ... Christoph, wann musst Du denn morgen in die Uni?"
    
    Der Angesprochene, der entspannt und vergnügt auf seinem Bett liegen geblieben war, zeigte fünf Finger der einen und drei der anderen Hand.
    
    „... der Arme muss schon um acht Uhr anfangen. Hoffentlich ist das in Medizin nicht auch so. Doch? Ach, wie schade. Aber jetzt sind eh erst mal Ferien. Also dann können wir doch morgen zusammen frühstücken, oder?...
    
    ... Ja, natürlich habe ich die weiter genommen, nachdem ich mit Thomas Schluss gemacht habe. Was denkst Du denn? Alleine weggehen, doppelt Spaß haben. Au-ßerdem wäre es jetzt sowieso schon zu spät...
    
    ... Ha, das glaube ich Dir jetzt nicht, dass Du das nicht so genau wissen möchtest. Wäre ja auch das erste Mal, dass meine Frau Mama NICHT neugierig wäre...
    
    ... Wir sind auf der Rückfahrt vom Baden voll in den Regen gekommen. Deswegen müssen wir die Klamotten erst mal trocknen lassen...
    
    ... Ja, vielen Dank! Euch übrigens auch! Ihr habt ja jetzt sturmfrei...
    
    ... Gestern Nacht hat sich das aber nicht so angehört, als wäret Ihr aus dem Alter schon raus...
    
    ... Ja, ich bin mal kurz wach geworden, da ging es gerade ziemlich zur Sache. Ist ja nicht schlimm. Ich bin schon aufgeklärt, wenn ich Dich daran erinnern darf...
    
    ... Also Grüße ...