1. Quid Pro Quo Ch. 02


    Datum: 26.12.2022, Kategorien: Betagt, Autor: byOmega666

    ... herzlich von Ihrem Mann grüßen, Frau Becker. Heute Mittag habe ich mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass ich davon ausgehe, dass er die Chance, seinen alten Job wiederzubekommen, wahrnehmen wird. Natürlich habe ich ihm ein wenig Druck gemacht, da er in den nächsten Wochen unter meiner und meines Bruders besonderen Beobachtung stehen würde." Dann führte er nach einer kleinen Pause weiter aus, „Aber Sie wissen ja, Frau Becker, eigentlich steht nicht er unter Beobachtung, sondern Sie." Und, um diese Feststellung zu unterstreichen, ergriff er ihre rechte Hand, zog sie an seine Lippen und küsste sie galant.
    
    „Ich weiß.", erwiderte Michaela leise.
    
    „Und weil Sie das wissen, werden Sie gleich mit mir shoppen gehen. Mit den Klamotten, die Sie tragen, kann ich Sie unmöglich wieder nach Hause lassen. Ich werde Sie nach meinem Geschmack neu einkleiden, Wir gehen in den Damenausstatter, vor dem ich Sie getroffen habe, und wissen Sie was, wir beide tun im Geschäft so, als ob Sie meine Mutter wären." Und die nächsten Worte betonend, „Meine folgsame Mutter. Haben wir uns verstanden?"
    
    Als Antwort nickte Michaela nur. Sie fragte sich in Gedanken, vorher der Mann wusste, dass sie heute um diese Uhrzeit im HEZ sein würde. Hatte ihr Mann etwa gegenüber seinem Chef geplaudert?
    
    Nachdem beide ihren Kaffee getrunken und Mario Schulte bezahlt hatte, gingen sie, wieder Händchen haltend, zum Bekleidungsgeschäft zurück und betraten den Verkaufsraum. Sofort kam eine Verkäuferin, geschätzt ...
    ... in Manuelas Alter, geschäftsmäßig auf sie zu mit der Frage, ob sie ihnen helfen könnte.
    
    Mario Schulte erzählte, dass er heute Geburtstag hätte und seine Mutter ihm seinen Wunsch, sie einmal nach seinen Vorstellungen einkleiden zu dürfen, heute erfüllen würde. Er skizzierte der Frau den Dress, den er für seine Mutter geplant hatte. Dann übergab er ihr seine Kreditkarte. „Bezahlen Sie damit unseren Einkauf, wenn wir fertig sind."
    
    Die Verkäuferin hörte Mario Schulte still zu. Dann schaute sie zuerst den Mann, danach Michaela lächelnd an und sagte zweideutig, dass sie sich vorstellen könne, was er wolle. Sie forderte beide auf, ihr in Richtung Umkleidekabine zu folgen.
    
    Die Umkleidekabinen waren gut frequentiert. Sie mussten ein paar Minuten warten, bis, Michaela bewertete es als Glück, die letzte Umkleidekabine in der Reihe frei wurde. Die Verkäuferin zog den Vorhang auf und forderte Michaela auf, in den Raum zu gehen und sich vollständig zu entkleiden. Als Michaela protestieren wollte, unterbrach Mario Schulte sie barsch. „Hast du nicht verstanden, was die nette Verkäuferin dir gerade gesagt hat, Mutter? Mach es bitte!" Und zur Verkäuferin gewandt: „Bitte holen Sie meiner Mutter als erstes die Unterwäsche, einen weißen Strumpfgürtel und dazu hautfarbene Strapsstrümpfe mit Naht."
    
    Die Verkäuferin grinste wissend, stellte sich, auf ihr Namensschild zeigen, als Gabriele Kraft vor und ging los, die Order auszuführen. Michaela schaute Mario Schulte ein paar Sekunden an, ...
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