1. Luxus MILF 02


    Datum: 25.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: by_Faith_

    ... Schuhen war sie mit ihm fast auf Augenhöhe. Er umklammerte ihre Schultern und sagte: »Hallo.«
    
    »Komm rein«, sagte Cassandra, ohne ihn loszulassen. Sie nahm den Duft eines männlich herben Duschgels wahr und genoss die starken Arme. Er roch gut und fühlte sich noch besser an. Warum war er nicht nackt gekommen? Nach einigen Atemzügen löste sie sich von ihm und ging voran. Bei einem Schulterblick sah sie, dass er ihr folgte und beeindruckt auf die dunklen Nähte ihrer hautfarbenen Nylons starrte.
    
    »Machst du bitte die Haustür zu?«, fragte sie ihn freundlich. Jan schreckte auf, eilte zur Tür zurück und warf sie ins Schloss.
    
    Cassandra führte ihn ins Esszimmer. An der langen Tafel standen zehn gepolsterte Stühle. Zwei gegenüberliegende Plätze, am vorderen Ende waren eingedeckt. Auf einer Anrichte standen zwei langstielig Likörgläser mit einem fruchtig anmutenden Inhalt. Sie reichte Jan ein Glas im Stehen und stieß lächelnd mit ihm an.
    
    »Magst du Campari-Orange als Aperitif?«
    
    Jan probierte und nickte. Mit dem zweiten Schluck leerte er das Glas, stellte es ab und, schwieg verlegen. Er wusste nicht, wohin mit seinen Händen und Cassandra vermied weitere Versuche des Small Talks. Sie war nicht gut in der Kunst, leere Gespräche zu führen.
    
    Die mühevoll erarbeitet Vertrautheit vom letzten Wochenende war verflogen, das war Cassandra auf der Türschwelle aufgefallen. Ihre Vorfreude und die daraus entsprungenen Fantasien konnte Jan unter diesen Umständen nicht erfüllen. Mit ...
    ... Sicherheit war er ähnlich aufgeregt wie sie und ihre Erscheinung trug gegenüber Jan, nicht zu einer Entspannung bei. Es gab kaum ein schöneres Kompliment für eine Frau, als einen Mann sprachlos zu machen, das war ihr bei Jan am letzten Wochenende, ungeplant und ungeschminkt in einem Badeanzug gelungen.
    
    Cassandra wusste, durch seine ungekünstelten Beschreibungen, um die Wirkkraft ihrer femininen Eleganz bei ihm. Es war ihr ein Genuss, alles aufzubieten, was ihn begeisterte. Womöglich war ihr Styling heute zu viel des Guten. Sie spürte, dass sich Jan nicht wohlfühlte. Er war ein Sunnyboy. Lässige Shorts und Flaschenbier am Lagerfeuer waren seine Welt. Cassandra musste Druck vom Kessel nehmen, um ihn nicht zu überfordern.
    
    Sie kippte den Inhalt ihres Glases, undamenhaft in einem Schluck ab, um sich mit Jan zu sympathisieren, und sagte: »Sei wie du bist, dann bist du am besten.«
    
    »OK«, lachte Jan.
    
    »Ich hole kurz das Essen, suche dir einen Platz aus.«
    
    Cassandra nahm die Weinflasche, Jans Geschenk, und blieb nach einem Schritt stehen.
    
    »Du kannst das Sakko zum Essen gerne ausziehen«, schlug sie vor.
    
    Jan schälte sich, dankbar für diesen Hinweis, aus dem Sakko und offenbarte ein Kurzarmhemd. Auf dem Weg zur Küche schüttelte sie den Kopf. Jans muskulöse, sonnengebräunte Arme wirkten auf sie, wie schöne Frauenbeine auf Männer. Sie konnte sich Jan in einem anständigen Herrenhemd vorstellen, bei dem die langen Ärmel bis über die Ellenbogen hochgekrempelt waren. Die ...
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