1. Das Seil 02 - Distanz


    Datum: 27.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byNadineSchnitzer

    ... aussprichst, wonach es mich verlangt. Du sagst, jetzt nimm Deine Nippel zwischen die Finger und spiele mit ihnen, lass sie zwischen Deinen Fingern hindurch gleiten und reibe sie etwas intensiver. - Ja das ist gut, es ist ein gutes Gefühl und wärmt schön an. Lass Deine Hand nach unten gleiten, ganz langsam über den Unterbauch, über den Venushügel, ins Dreieck. Hier drückst du erstmal gar nicht auf, sei wie eine Feder, wie ein Luftzug, Deine Schamlippen, Deine Vulva soll sich nach Dir recken, nach Berührung sehnen...
    
    Du sagst, bleib mit Deiner Hand zwischen Deinen Beinen, gleite mit dem Zeigefinger zwischen Deine Schamlippen vor und zurück, mal links mal rechts von Deiner Klitoris, nimm Zeigefinger und Mittelfinger und klemme dabei Deine Klit immer etwas ein, es wird zunehmend reizbarer in der Region.
    
    Ich tue es, wie Du sagst und es fühlt sich an, als würde Deine Hand auf meiner liegen und als würdest Du meine Hand führen. Dieser Gedanke lässt meinen Atem schneller werden und mein Herz beginnt zu rasen. Gleichzeitig sagst Du mir, dass Du Dein bestes Stück in der Hand hast und Du Dir Deine Vorhaut mit grosser Inbrunst vor und zurück schiebst, was mich wiederum bei der gedanklichen Vorstellung an die Sache immer mehr anheizt.
    
    Ich nehme Tuchfühlung auf und mein Mittelfinger wandert in meine Vagina, mein Finger ist kräftig und beweglich und sucht in mir nach besonders reizbaren Stellen. Ja das ist gut, sagst Du, jetzt ziehe den Finger heraus und nimm den Geruch wahr, der ...
    ... aus Dir strömt, lege Dir den Finger an die Lippen, bevor Du ihn wieder hineinsteckst. Gestern erst habe ich diesen Cocktail von Düften, die sowohl von Dir als auch von mir stammten, wahr genommen, es hat uns berauscht, ich erinnere mich und ich verfalle wieder dieser Droge, die mich heiss macht.
    
    Mehr und mehr nimmt mich die Wolllust in ihre Arme und ich spüre, wie gut es tut, wenn ich ganz vorsichtig ins Telefon stöhne, als ich meinen Finger wieder um meine Pforte kreisen lasse und wieder in mich stecke. Deinen beschleunigten Atem nehme ich auch gerade noch so wahr, ab und zu sagst Du sowas wie, schneller, tiefer, kräftiger... ich folge Dir und merke, wie sich der nahende Höhepunkt verselbständigt hat und lasse los. Ein Prickeln durchzieht für einige Momente meinen gesamten Körper und ich vergesse, wo ich bin, dass Du "nur" in meinem Ohr bist, sooo weit weg von mir.
    
    Als ich zu mir komme, denke ich, "Geht doch", und bin eigentlich zufrieden mit dem Ergebnis, bin entspannt, zwar noch immer voll Sehnsucht und Wehmut, aber die Kombination mit dir zu reden und deine streichelnden Worte auf meinen Körper zu übersetzen hat mich beruhigt. Meine Liebe zu dir füllt mich komplett aus, es gibt mir Sicherheit in dieser ungewohnten Umgebung und für die Erwartungen, die man hier an mich haben wird. "Morgen wieder?" frage ich Dich mit einem leichten Grinsen auf den trockenen Lippen. "Aber sicher mein Schatz, und bald komme ich Dich besuchen, lass dich überraschen und dann tun wir es die ...