1. Der Geburtstag (erweiterte Version)


    Datum: 10.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHiddenAuthor

    ... ich das anstellen, ohne das Konrad glaubt, ich hätte nebenher noch Erfahrungen gesammelt? Ich meine, ich finde das eigentlich ganz gut, aber ich wüsste nicht wann und wie ich das mit Konrad machen sollte und vor allem ob er überhaupt mit macht? Wenn er einen blöden Spruch macht versinke ich an Ort und Stelle im Boden..."
    
    Ich sehe wie es in Dani arbeitet und beschließe, es für heute gut sein zu lassen, außerdem muss ich los.
    
    „Süße, ich bin noch verabredet, wir sehen uns morgen zum Frühstück in meiner Wohnung, nimm ein Taxi, Schlüssel hast Du." verabschiede ich mich augenzwinkernd von ihr.
    
    Wir nehmen uns kurz in den Arm und bevor ich mich umdrehe und zu Ausgang gehe sage ich noch „Ich habe da eine Idee: Schenk ihm doch eine echte Überraschung zum Geburtstag! Wenn Du möchtest, schenken wir es ihm zusammen ..."
    
    Ich drehe mich um und lasse Dani mit offenem Mund zurück.
    
    Vor der Tür winke ich einem Taxi und lasse mich zum Hotel fahren, ein Fünf Sterne Haus mit Stil und Diskretion.
    
    Ich verlasse den Fahrer mit einem dicken Trinkgeld und gehe durchs Foyer direkt zu den Aufzügen. Zwei Männer an der Bar schauen mir nach, ansonsten nimmt niemand von mir Notiz.
    
    Ich betrete den Lift, ziehe die Schlüsselkarte durch den Schlitz und die Kabine beginnt mit einem sanften Ruck zu steigen. Ich ziehe im Spiegel meine Lippenstift nach und fahre mir mit den Fingern durch die Haare, ordne lose Strähnen und schont kündigt ein leiser Gong die fünfzehnte Etage an.
    
    Das Zimmer ...
    ... ist am Ende des Ganges, ein Blick auf die Uhr zeigt knapp zehn Minuten Verspätung an. Ich schicke Dani eine SMS wo ich bin (sicher ist sicher) und wünsche Ihr eine gute Nacht.
    
    Ich ziehe die Karte durch das Türschloss und mit einem Summen öffnet sie sich und ich betrete den Raum, eine großzügige Suite, der Mann oder die Frau scheinen sehr gut situiert zu sein.
    
    Die Frau steht vollkommen nackt vor dem Kamin, die Hände hinter dem Nacken verschränkt, präsentiert sie ihre Brüste sehr vorteilhaft, die Ellbogen zur Seite gedreht. Ihre Beine sind schulterbreit gespreizt, wie eine Statue steht sie da, Ihre Augen sind niedergeschlagen.
    
    Vor ihr sitzt in einem dicken Sessel der Mann, der die Frau betrachtet, wie ein Kunstkenner ein Gemälde im Museum, aufmerksam und genießerisch in sich versunken. Ich trete näher und schaue die Szene an. Nach einer Weile sagt der Mann: „Du bist 8 Minuten zu spät gewesen" und schaut mich mit seinen hellen Augen an.
    
    Sein Blick fixiert mich, ich stehe da und kann mich nicht rühren, warte, was als
    
    nächstes geschieht. Ich bin eigentlich stark und spiele gern den dominanten Part, aber unser Geplänkel im Club, die Herausforderung und die Annahme der Herausforderung haben mich in einen indifferenten Zustand versetzt. Ich bin zu spät gewesen und habe damit unabsichtlich den ersten Zug gemacht, er hat meine Stimmung mit einem Satz entschieden.
    
    Er schaut mir nur in die Augen, nagelt mich mit seinem Blick fest. Ich trotze seinem blick aber irgendwann ...
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