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Das Aschenputtel
Datum: 28.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind
... mit Pausen. Aber die passen auch schon perfekt und sind nicht so hoch wie deine." Ich zog den zweiten Ledersack genau gegenüber Doro, setzte mich deutlich damenhafter ab. Nahm einen ihrer Füße auf meinen Oberschenkel und begann mit den Daumen zart den Ballen und die Zehen zu massieren. Aus eigener Erfahrung von früher wusste ich noch zu genau, wo die Füße am meisten schmerzten. "Oooh ist das schön, Sonja, nicht aufhören!" Zur Bestätigung streckte sie mir ihr zweites Bein auch entgegen, lehnte sich mit geschlossenen Augen zurück und lauschte den sakralen Mönchsgesängen aus dem kleinen Ghettoblaster. Ich sah sie von unten bis oben an, die langen blonden Haare zusammen gedreht über eine Schulter nach vorne auf die Brust gelegt. Die meisten Kerzen im Raum waren Verloschen, nur noch zwei große Kerzen hüllten dieses schöne Mädchen in ein weiches Licht. Ihre zarten weichen Füße rochen nur ganz leicht, nicht ungewaschen... vielleicht schon etwas schwitzig von den engen geschlossenen Schuhen und der Kunstfaser auf der Haut, aber mehr nur ein Eigengeruch, keinesfalls ein übler. Ich spürte deutlich die Naht der verstärkten Spitzen am Zehenansatz. Leise wohlig stöhnend zog Doro den langen weiten Rock etwas über ihre Knie, wiederholte leise: "Nicht aufhören, Sonja!" Der ästhetische Anblick der jungen Frau und die Situation faszinierte, fesselte mich. Wie kam ich dazu einer Nachbarin die Füße zu massieren? So selbstverständlich, als würden wir uns schon ewig kennen? Wieso ...
... war ich auch noch so aufgeregt dazu? Warum genoss ich ihren Anblick so sehr? Hey Sonja, dies ist eine Frau! Was ist los mit dir? Einerseits wollte ich aufhören, mir meinen Gefühlen bewusst werden. Andererseits hoffte ich der Moment möge noch lange andauern. Ich musste mich etwas anders setzen, die Beine ausstrecken. Doro öffnete nur ganz kurz die Augen, sah meine veränderte Sitzhaltung, legte je eine Hand auf meinem Schienbein ab und streichelte mich zärtlich. So ein Gefühl kannte ich noch nicht. Warm und Kalt schoss es meinen Körper hinauf und hinab. Sie lag nur da, genoss das Kneten ihrer Füße und berührte mich leise. Ich starb vor Aufregung sieben Tode, hoffte die schöne Musik möge jetzt bloß nicht stoppen. Doro machte nichts als nur ihre Hände leicht auf dem knisternden Stoff der Strumpfhose zu bewegen, ich spürte ihre warmen Hände durch das hauchzarte Material. Aber es strömte soviel Energie in mich, sie gab mir soviel Emotion und Erlebnis. Das war es was ich am wenigsten verstehen konnte, warum löste dieses Mädchen so eine Aufruhr in mir aus? Irgendwann kam das Unvermeidliche: Musik aus. Es brannte nur noch eine Kerze. Doro schlug schläfrig ihre Augen auf. "Ach Sonja, ist das schön, du kannst des so gut! Was machen wir jetzt?" Jetzt zuckte ich mit den Schultern. "Hmm, weiß ned?" Doro wusste eine Antwort: "Entweder wir gehen jetzt ins Bett oder wir machen noch was. Ich hab das Auto von meiner Mom, wir können also schon noch wo hinfahren und was trinken oder ...