1. Weiße Kacheln 02


    Datum: 30.04.2024, Kategorien: Fetisch Autor: byBleeding_Heart

    ... stachelte zugleich seine Lust an, die zu einem Brandherd geworden war. Sein Glied zuckte wild, er verzehrte sich danach, berührt zu werden, doch die Hände bahnten sich den Weg zu seiner Brust, kitzelten seine Brustwarzen und zogen dann abwärts, um erneut seinen Genitalbereich geschickt zu umrunden.
    
    Wieder und wieder legten die Hände dieselbe Route über Lukas' Körper zurück, immer mit einigen Herzschlägen Pause, wenn sie in die Nähe seiner erogensten Zone kamen. Mal um Mal entfesselte dieses Zögern Hoffnung in ihm, die sogleich wieder zunichtegemacht wurde, wenn sein Schwanz ausgelassen wurde. Und jedes Mal loderte die Flamme in seinen Gliedern noch verzweifelter auf.
    
    Diese Tortur setzte sich minutenlang fort. Irgendwo dazwischen zerschnitt etwas sein Hemd und zog es ihm vom Leib. Er bemerkte es kaum. Lukas Gedanken schleppten sich schwerfällig durch seinen Schädel, doch allmählich kam er zu dem Schluss, dass die Hände genau dafür da waren: ihn heißzumachen, aber nie zu vergnügen. Er begann zu zweifeln, dass sie jemals seinen Schwanz umschließen würden, ihn jemals an der Stelle streicheln würden, wo er es brauchte. Nichtsdestotrotz hoffte er darauf, wann immer sie vor seiner pulsierenden Erektion verharrten. In seinem Schädel herrschten die erotischen Bilder, die die Spirale in den Kopf pumpte. Er konnte nur noch an das Aufeinandertreffen der beiden Farben denken, der schwarzen und weißen Leiber, und wie schön sie anzusehen waren in ihrer Synthese. Er wäre zufrieden ...
    ... damit, sie bis in alle Ewigkeiten anschauen zu dürfen - wenn er nur die Erregung loswerden könnte.
    
    Etwas Kaltes ließ ihn schaudern. Es tropfte auf seinen Hodensack und rollte an ihm herab. Im nächsten Moment legten sich Fingerspitzen sachte an seinen Damm und hielten die kalte Flüssigkeit auf, verrieben sie an Ort und Stelle und wanderten hinauf, massierten die Kälte in seine Hoden hinein, in seine Schenkel, seine Leisten. Schließlich glitten die nassen Finger hinauf zu seiner Peniswurzel und umfassten seine volle Länge. Wie ein elektrischer Schlag blitzte die Berührung durch seinen Körper, der sich von Zeh bis Nacken anspannte. Lukas sog scharf die Luft ein im Glauben, sofort abspritzen zu müssen. Er bemerkte nicht einmal, dass er soeben seine Muskeln betätigt hatte.
    
    Mit minimalem Druck und winzigen Bewegungen rieben die übereinander gestülpten Hände die Flüssigkeit in seinen Schwanz. Die Berührung hatte das Feuer in ihm zu einem Inferno anschwellen lassen, das nun unter seiner Haut brodelte. Die Finger an seinem Schwanz streichelten langsam, quälend langsam seinen Schaft entlang, fuhren zart über das Bändchen an der Rückseite, rieben mehr der Nässe in die empfindliche Haut direkt unterhalb seiner Eichel. Sie bewegten sich vorsichtig, als wollten sie um jeden Preis verhindern, ihn mehr zu stimulieren als er ertrug, ohne abzuspritzen. Lukas stemmte sich gegen seine Fesseln, die ihn anscheinend banden, versuchte das Inferno in seinem Körper auszuhalten und wand sich entrückt ...
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