1. Macht und Erfolg Teil 03


    Datum: 05.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byGbdarkwear

    ... ihm sprichst?"
    
    „Lass uns das Thema wechseln, ok? Clarence ist der Freund eines Klienten von Steve. Belassen wir es dabei."
    
    „Wo es doch gerade spannend zu werden schien. Hat er dich kontaktiert?"
    
    Lucy ließ nicht locker. Sie war meine beste Freundin. Wir teilten eigentlich alles miteinander, Sorgen, Ängste, aber auch lustvolle und schöne Dinge. Und sie hatte keine Ahnung von dem, was gerade in unserem Leben passierte.
    
    „Also gut. Es sind da einige Dinge passiert. Ich erzähle dir jetzt die ganze Sache, aber du unterbrichst mich nicht. Ich will auch keine Reaktionen darauf. Ich werde dir jetzt einfach alles aus meiner Sicht erzählen und du hörst zu.
    
    Danach kannst du etwas dazu sagen, oder für immer verschwinden, oder was auch sonst, ok?" stotterte ich eher, als daß ich es ihr sagte. Mit meiner Entscheidung ihr die Geschichte zu erzählen, wurde plötzlich alles leichter.
    
    Ich fühlte mich besser, weil ich endlich jemanden hatte, mit dem ich darüber reden konnte.
    
    Lucy sah mich verdutzt an. Mit Sicherheit ahnte sie nicht, was sie gleich von mir zu hören bekommen würde. Sie hob nur die Hand, rief kurz die Bedienung und bestellte zwei doppelte Scotch.
    
    „Ok! Ich höre." gab sie mir darauf die Antwort und schwieg dann.
    
    Ich begann mit dem Abend, als mir Steve erzählte, wie und welchen Klienten er von seinem Chef zugeteilt bekommen hatte.
    
    Die Geschichte mit den Finanzierungen und der Nutte, von der er sprach. Von seinen Fantasien und von den Kleidern, die ...
    ... plötzlich
    
    bei uns im Schlafzimmer für mich hingen. Von meiner versteckten Lust, die Sachen auch einmal anzuziehen.
    
    Und von meiner Eifersucht und dem Drang diese Frau kennenlernen zu wollen, der Zeit der Spannungen zwischen uns beiden und der Bedingung Lamontagnes, unter der er Bereit war ein Treffen mit dieser Nutte zu ermöglichen.
    
    Und ja, ich erzählte ihr auch bis ins Kleinste, wie die Nacht an der Straße verlaufen war, wie sie mich bei aller anfänglichen Abscheu, zu erregen begann. Und schließlich auch von der Party, bei der ich von Rafael und Clarence ins sexuelle Nirvana gefickt worden war.
    
    Und daß ich seitdem nicht mehr davon loskam, bis eben zu dem heutigen Tag.
    
    Ich griff mein Glas Scotch, das schon länger vor mir stand und leerte es in einem Zug. Das Brennen, diese Hitze, die sich augenblicklich in meinem Körper verteilte, tat mir gut. Und es tat mir so gut, die Geschichte mit meiner besten Freundin geteilt zu haben.
    
    „So! Jetzt kannst du aufstehen und gehen, mich ignorieren, verurteilen oder sonst etwas. Du kannst mir auch eine scheuern und mich zurechtstutzen. Das ist die Geschichte, nicht mehr und nicht weniger.
    
    Das ist in letzter Zeit mit mir, mit Steve, mit uns in unserer Beziehung passiert.
    
    Alles, wirklich alles ist aus den Fugen geraten. Ich weiß nicht mehr was ich denken und fühlen soll, Lucy.
    
    Auf der einen Seite verachte ich mich, weil ich mich darauf eingelassen habe. Ich verachte mich, weil ich meine moralischen Vorstellungen so einfach über ...
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