1. Macht und Erfolg Teil 03


    Datum: 05.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byGbdarkwear

    ... wolle.
    
    "Hattest du Sex mit diesen schwarzen ... Diplomaten?" sagte ich mit leiser Stimme.
    
    "Hast du in Tanya abgespritzt, obwohl sie nicht geschützt war?", konterte sie, und damit wusste ich, dass es bei Rafael um ständige Manipulation ging.
    
    "Ja, das habe ich", gab ich zu.
    
    "Ich habe es getan", sagte sie mit so leiser Stimme, dass es wie ein Flüstern klang.
    
    Bei all dem Schmerz, den wir gerade miteinander spürten war es doch eine gute Situation. Wir hatten, so ehrlich wie lange nicht mehr, miteinander geredet. Wir waren uns näher, als all die Wochen zuvor.
    
    Ich spürte gerade völlig neu wie sehr ich meine Frau liebte, spürte wie ich meine Aggressionen verlor und eine wunderbare Nähe zu ihr gewann. Ich wollte keine Rechtfertigungen mehr von ihr. Ich brauchte sie einfach nicht mehr.
    
    Das war das Beste an der ganzen Sache. Ich hatte sie endlich wieder, nur eben anders.
    
    Alles schien sich jetzt zu verändern und zum Guten zu fügen.
    
    Allie und Daphne trafen sich jetzt hier und da einmal zum Shoppen, das hatte sie mir jedenfalls gesagt.
    
    Und auch ihre Freundschaft zu Lucy schien wieder belebter zu sein. Mit ihr traf sie sich jetzt recht regelmäßig.
    
    Mir war das sehr recht, da sie auch jenseits ihrer Beziehung zu Clarence etwas tat.
    
    Sechs Monate später wurde ich Partner bei Brooks, Snead und Dawson, Seniorpartner, der zweitjüngste in der Geschichte der Firma.
    
    Ich wusste, dass das sehr viel mit Rafael zu tun hatte, aber ich hoffte, dass dies nicht ...
    ... nur aus Angst geschehen war. Vielmehr war ich in den Augen der Seniorpartner jetzt wirklich ein Gleichgesinnter, ein Teilhaber der Firma, ein Teilhaber des Wissens über die Macht.
    
    Selbstverständlich verlangte Rafael eine Feier, die zu einem weiteren wunderbar dekadenten Abend in seinem Appartement wurde.
    
    Trotz seines erklärten Ziels, legal zu werden, wurde immer deutlicher, dass er seine bestehenden Unternehmen nicht wirklich aufgeben wollte. Dies war Gegenstand mehrerer Gespräche in der Kanzlei.
    
    Ich begründete unser weiteres Engagement damit, dass wir nur die legalen Unternehmungen offiziell unterstützten.
    
    Die Firma hielt damit einen äußerst lukrativen Kunden und Multiplikator und ich meinen Tätigkeitsbereich als der spezielle Berater Herrn Montagnes.
    
    Er hatte tatsächlich bewiesen, dass er ein gutes Gespür für Unternehmenswerte hat, und alle Übernahmen liefen recht gut, was Rafael zusätzlich ermutigte, noch mehr von seinem Kapital legal zu investieren.
    
    Infolge dessen wurde meine Zusammenarbeit mit Rafael zu einer Art Statussymbol unter den Insidern in der Gesellschaft, und ich wurde mehr und mehr zu einem anerkannten Teil davon.
    
    Als Anwalt war ich wohl da angekommen, wohin ich wollte, wenn auch vor allem durch Rafaels Zutun und Gnaden.
    
    "Wohin möchtest du essen gehen", flüsterte ich in ihr dunkles, nach Wärme riechendes Haar.
    
    "Asiatisch. Thailändisch oder etwas Scharfes", antwortete sie mir genau so leise.
    
    Eine Stunde später saßen wir in einem ...