Spargel 04
Datum: 03.09.2020,
Kategorien:
Nicht festgelegt,
Autor: byBrillenschlumpf
... der Schleim treffen. „Und wie dann weiter?" fragte ich sie aber sie schwieg beleidigt, weil ich mich weigerte der Geschichte diese Wendung zu geben. „Du magst ihn nicht was?" fragte ich sie und fasste sie unters Kinn. „Und jetzt lass mal die Leute da nicht so sinnlos rum stehen." Flüsterte ich meiner Muse ins Ohr und küsste sie zärtlich.
Der Film lief immer noch. „Ah Frau Kollegin! Gut dass grad du vorbei kommst!" sagte Max, der die ärgste Gefahr, die größte Peinlichkeit, an sich vorüber gegangen glaubte. Dabei gestand er sich war es obergeil von ihr, von seiner heimlichen Geliebten so überrascht zu werden. Er folgte ihrem Blick und die Peinlichkeit stieg wieder etwas, manifestierte sich in vermehrtem Blutzufluss zu seinen Lenden, als er merkte, dass sie ihm auf die Beule in seiner Hose starrte. Sollte er nochmals versuchen einen Angriff zu starten? Sollte er es riskieren, dass sie ihn demütigte? Es wäre zu schön, wenn sie ihn richtig demütigte, oder vielleicht würde sie ihm ja einfach eine Ohrfeige verpassen? Man konnte nie wissen. Blöde Ungewissheit. Zögerlich ging seine Hand in Richtung seiner Hose.
Edith sah auf den Bildschirm. Gelegenheit verpasst, dachte Max. „Nettes Filmchen von deinem Schüler hab ich da. Ja sieh es dir nur ganz genau an, das ist einer der es faustdick hinter den Ohren hat. Dir macht er schöne Augen und rechnet sich wer weiß was aus..." „Oh!" sagte Edith. Sie verglich den Film mit dem was ihr Franz berichtet hatte. Unwillkürlich, sozusagen ...
... mit rein wissenschaftlichem Interesse stellte sie fest, dass der Junge ein enormes Talent zum Erzählen hatte. Seine Erzählung war weit plastischer weit erregender gewesen als das Filmchen. Na gut man konnte deutlich sehen, wie er seinen Lümmel der Leni in den Hintern bohrte, aber seine Erzählung hatte Edith weit mehr erregt. „Fakt ist, werter Herr Kollege, dass er sich gar nichts ausrechnet mein Schüler!"
„Ah nicht?" „Nein, ich mag seine Art." „Ah ja und wegen der Art bist du auch ins Hotel gegangen ja?" „Was willst du Max?" „Na ich hab dir das doch schon gesagt. Ich finde es ist eine Verschwendung dich mit dem Schnösel ab zu geben. Da sieh hin, sieh genau hin!" Und Max gestikulierte wild, packte Edith am Arm und deutete aufgeregt auf den Bildschirm. „Siehst du, wie schwach er gebaut ist? Ist nicht mal ein richtiger Mann, hat einen Spargel in der Hose statt eines richtigen Schwanzes" „Ah ja und das weißt du so genau?" „Sieh es dir einfach nur an. Und dann sag mir ins Gesicht, dass ich nicht wesentlich mehr zu bieten habe."
Edith grinste. „Ja mein lieber Max, du hast wesentlich mehr in der Hose." „Eben, genau das meine ich. Komm her und sieh es dir in Natura an" „Max, aber doch nicht hier! Jutta kann jeden Moment zur Tür herein kommen." „Ist mir egal!" „Wow, so scharf bist du auf mich?" „Schärfer!" „Ok, ok also ich geb dir eine letzte Chance. Komm heute nach dem Unterricht in den Abstellraum K238, da wollen wir dann weiter sehen."
Max war hin und weg. Dabei klang ...