1. Die verlorene Tochter


    Datum: 04.09.2020, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: by_Faith_

    ... schlug dann aber vor: »wir können uns doch noch mal zum Essen oder auf einen Kaffee treffen, wenn du das ganze Wochenende in der Stadt bist, vielleicht auch mit Marvin?«
    
    Jürgen hob die Arme und ließ sie kraftlos sinken: »Wir müssen eine Wohnung ausmisten, Tapezieren und streichen, das wird die Hölle. Ich bekomme keinen Urlaub, also habe ich nur dieses Wochenende und ohne mich ist Marvin aufgeschmissen, der bekommt nicht eine Tapetenbahn gerade an die Wand.«
    
    »Ja, schon klar«, sagte Lena kühl und äffte ihn nach: »ich habe dich ja so lieb, aber leider keine Zeit für dich!«
    
    »Fuck!«, zischte Jürgen und fuhr sich durch die Haare.
    
    »Die Renovierung meiner Wohnung habe ich alleine organisiert -- immer ein bisschen gemacht, wenn Geld da war. Bekannte um Hilfe gefragt oder einfach mal probiert, ob ich es selbst hinbekomme.«
    
    »Schon klar«, sagte Jürgen und rieb mit der Hand über seine Stirn. Er suchte seine Hose.
    
    »Ich könnte euch ja helfen, dann sind wir das ganze Wochenende zusammen und ihr werdet schneller fertig. Ich kann gut streichen«, schlug Lena vor.
    
    »Nein, nicht nach dem heutigen Abend. Wenn Marvin davon erfährt, kann ich mir die Kugel geben. Sobald ich kann, nehme ich mir einen Tag frei, an dem ich nur Zeit für dich habe.«
    
    Lena begann schallend zu lachen und strich sich eine dicke Haarsträhne aus dem Gesicht: »Der war gut, Daddy. Darauf bin ich früher immer hereingefallen.«
    
    Lena sammelte ihre Utensilien vom Nachttisch ein und verstaute sie in ihrer ...
    ... Handtasche. Ihr Vater saß in der Unterhose auf dem Bett und realisierte, dass Lena gleich gehen würde. Er beobachtete jede ihrer Bewegungen, als müsse er so viele Eindrücke wie möglich von ihr aufnehmen, um in ihrer Abwesenheit davon zehren zu können. Bevor Lena in ihre Schuhe stieg, griff sie den Blick ihres Vaters auf und streifte die Nylonstrümpfe von ihren epilierten Beinen.
    
    »Ein kleines Andenken an den schönen Abend«, sagte sie und drückte ihm den hauchzarten Knäuel in die Hand.
    
    Nachdem sie ihre Schuhe angezogen hatte, drehte sich Lena noch einmal zu ihrem Vater um und sagte: »ich sage jetzt nicht, dass du dich melden sollst und ich warte auch nicht darauf -- das ist alleine deine Entscheidung.«
    
    Jürgen nickte und schaute auf den Boden vor seinen Füßen. Ohne den Blick zu heben, hörte er ihre hohen Absätze klackern, dann öffnete sie die Zimmertür, schritt durch und drückte sie hinter sich ins Schloss. Er wollte bewusst nicht sehen, wie sie den Raum verließ und jetzt ärgerte er sich, weil ihm die Gelegenheit entgangen war, sie nochmal zu sehen.
    
    Minutenlang saß er auf der Bettkante und versuchte den heutigen Abend mit seinem bisherigen Leben in Einklang zu bringen -- es ging nicht. Er duschte, weil er sich tatsächlich schmutzig fühlte.
    
    `Den Makel bekommst du nicht mehr ab`, hörte er Lenas Stimme in seinen Erinnerungen, als das warme Wasser über sein Gesicht lief. Mit feuchten Haaren, in einer legeren Baumwollhose und einem T-Shirt kam er aus dem Bad und warf einen ...