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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 16.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjannis
... angezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zu ihr. Ich benutzte die Hintertür, um nicht durch den ganzen Laden gehen zu müssen. Im Büro ließ ich mich auf der Couch nieder und wartete. Das Telefon klingelte einige Male und ich dachte dem langen Rufton entsprechend müsse es ein interner Anruf sein. Ich unterließ es jedoch, den Hörer abzunehmen. Es dauerte nicht lange, da erschien Charlotte in der Tür. "Hast du das Telefon nicht gehört?", fragte sie. "Schon, aber ich war nicht sicher, ob ich abnehmen sollte." "Mein Haus ist dein Haus, also ist auch mein Telefon das Deine. Klar?" Etwas verdutzt über ihren forschen Ton, saß ich da und muss komisch dreingeschaut haben. "Entschuldige, wenn ich so geschäftig bin, habe ich oft einen Reizton drauf, es was nicht so gemeint. Herr Eberhard ist schon da und ich bin gespannt auf deine Meinung. Kommst du mit?" Mein Einverständnis voraussetzend schritt sie bereits auf die Türe zu den hinteren Räumen zu. Ich folgte ihr. Der Sattler begrüßte mich wie einen alten Freund, bot mir mit ausgestreckte Hand sofort das Du an. "Eddy mit Ypsilon, wenn's recht ist." "Johann", so kurz entschlossen hatte ich bisher niemanden das Du angeboten. Ich nahm seine Hand und stellte fest, dass er kräftig zupacken konnte. Trotz der Feinheit seiner Finger besaßen sie Kraft. "Eddy will uns seine neuesten Schöpfungen zeigen. Lass uns an der Bar Platz nehmen." Charlotte wirkte aufgeregt. Sie goss drei Gläser Sekt ein und ließ sich neben mir auf ...
... einem Barhocker nieder. Eddy packte einen großen Koffer auf eine der Vitrinen und öffnete ihn so, dass der aufgeklappte Deckel die Sicht auf seine Schätze versperrte. Er schien einen Hang zur Dramaturgie zu haben, machte es spannend, bevor er das erste Stück präsentierte. Er kam auf uns zu. "Ich habe mir einmal Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass nicht alle Leute sich an der härtesten Gangart orientieren wollen. Das dicht fest gegerbte Rinderleder ist sicherlich, für den einen oder anderen zu streng. Schmerzt zu sehr, wenn man in die Kanten einknickt. Aus dieser Überlegung heraus habe ich etwas ganz Neues kreiert." Er präsentierte uns das Modell in seiner Hand. Das Set bestand aus zwei Armbändern, die mittels eines Hakens als Unterarmfessel gedacht waren. Wie bei bereits bekannten Modellen waren die Bänder mit silberglänzenden Nieten bestückt. Erst bei näherem Hinsehen wurde der Unterschied deutlich. Die Bänder bestanden aus einem inneren Kern, der fest und unnachgiebig war. Das Obermaterial bestand aber aus einem weichen schwarz gegerbten Büffelleder. "Fantastisch", rutsche es aus mir heraus. "Die Idee Fesselungsspiele nicht nur auf der harten Ebene, sondern auch sanft und gefühlvoll zu praktizieren scheint mir interessant." Charlotte sah mich verwundert an. Sie hatte vor mir selbst bemerkt, dass ich völlig frei über dieses Thema redete. "Darf ich dir die Manschetten mal anlegen?", fragte er Charlotte. "Du musst das gespürt haben es ist ...