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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 16.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjannis
... kann doch keine Liste mit deinen Preisen bei mir führen, wenn die jemand in die Finger bekäme." Er begann am ganzen Körper, leicht zu vibrieren. "Da gehen deine Üblichen und die zwanzig noch runter. Ist das OK?" Charlotte antwortete nicht, sie bewegte sich mit schnellen Schritten in die Richtung der Bürotüre. Bevor sie diese hinter sich schloss rief sie noch: "Ich muss mir das mal durchrechnen", und schloss die Türe hinter sich. Eddy sprang mit einen Satz auf den Hocker neben mir. "Sie ist eine wunderbare Frau", entfuhr es ihm. Immer noch mit dem Blick zu der Ecke hinter der sie eben verschwand, antwortete ich: "Ja, die Wunderbarste, die ich kenne." Er legte seine zitternde Hand auf meinen Unterarm. "Könntest du nicht einmal arrangieren, dass sie mich quält? Ich träume Tag und Nacht davon. Einmal von dieser Frau beherrscht, gedemütigt und misshandelt zu werden, das ist seit Jahren mein Traum." "Hat sie ihn dir noch nie erfüllt?" Ich verspürte eine gewisse Eifersucht auf Eddy und wollte es genau wissen. "Nie im Leben hätte ich es gewagt, sie überhaupt, darum zu bitten. Sie ist für mich eine Heilige. Ich würde alles, was in meiner Macht steht, für sie tun. Sie ist meine Dulzinea und ich bin der Don Quichotte." In seiner Verliebtheit hatte er anscheinend nicht einmal bemerkt, dass Charlotte und ich ein Paar sind. "Ich weiß nicht, aber ich glaube ich kann für dich in dieser Hinsicht nichts tun", eröffnete ich ihm. "Ist auch egal. Ich weiß ich ...
... werde sie nie besitzen. Aber du kannst ihr sagen, dass ich immer für sie da bin, wenn sie mich braucht." "Das werd' ich auf alle Fälle tun", versicherte ich ihm in die Hand. Eben ging die Bürotüre wieder auf und Charlotte bog um die Ecke. "Ich hab's nachgerechnet", begann sie schon unterwegs "Es ist ein faires Angebot. Ich werde es annehmen. Zwei Fragen dazu habe ich noch. Erstens: Bis wann kannst du eine komplette Kollektion liefern, je drei Stück? Zweitens: Kann ich die Muster schon hier behalten, sozusagen als Vorabversion? Ich kann sie dir gleich bezahlen." Er kraulte sich sein spärliches Kopfhaar und zog seine Stirn in Falten. "Genügen dir zwei Wochen? In dieser Zeit könnte ich die gewünschte Menge fertigen und liefern. Zu den Mustern: Ich trenne mich ungern davon, du weißt schon, ich muss sie auch deinen Konkurrenten zeigen. Da du aber bereits so viele Teile bestellst, komme ich in den nächsten vierzehn Tagen sowieso nicht dazu, einen zu besuchen. Er sah Charlotte an. Im Gegensatz zu ihrer strengen Verhandlungsführung von eben lächelte sie ihn wie eine milde Mutter am. Er war glücklich. "Ich schenke dir die Muster!", schrie er in einer Lautstärke heraus, als ob auf dem Fußballplatz ein Tor gefallen währe. Charlotte ging auf den Koffer zu, griff hinein und hob mit beiden Händen den gesamten Inhalt heraus. Dann klappte sie ihn zu, drückte die Riegel in die Schlösser und stellte den Koffer am Boden ab. Die rechte Hand voraus gestreckt ging sie auf Eddy ...