1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 16.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjannis

    ... zu.
    
    "Das Geschäft ist gemacht nun kannst du dich an die Arbeit machen und mir pünktlich liefern. Du bist ein Meister deines Fachs, das lieb ich an dir. Hast du die anderen Sachen die ich bestellt habe noch im Auto?", wollte sie wissen.
    
    "Ich hab' sie in einer Tüte hinter den Schreibtisch gestellt", erklärte er.
    
    "Willst du Bares oder schickst du mir eine Rechnung für die Sachen?"
    
    Er antwortete nicht, rieb nur in eindeutiger Geste den Daumen auf dem Zeige- und Mittelfinger.
    
    "Ich muss Material kaufen für die neue Kollektion, du weißt schon, da ist Bares notwendig."
    
    "Dann komm mit nach draußen ich werde dir gleich dein Geld geben und noch einen kleinen Vorschuss auf die neue Ware."
    
    Sie nahm ihn unterm Arm, hob im Vorübergehen den Koffer von Boden auf und drückte ihm diesen in die Hand. Mir zuzwinkernd bog sie mit ihm um die Ecke.
    
    Es dauerte keine fünf Minuten bis Charlotte zurückkam. Sie trug unterm Arm eine große Tragetasche und macht einen äußerst zufriedenen Eindruck.
    
    "Du gehst recht hart und rücksichtslos mit ihm um", sprach ich sie an, als sie wieder auf dem Hocker neben mir Platz genommen hatte.
    
    "Er ist ein extremer Masochist und ist in mich verliebt, seit ich ihn kenne. Ich hab einfach im Laufe der Jahre herausgefunden, dass er diesen Umgang braucht. Seit ich so mit ihm kutschiere ist seine Arbeit noch besser und die Liefertermine sind pünktlicher geworden." Ich verstand.
    
    "Er hat mich gebeten für ihn einzustehen, dass du ihn einmal richtig ...
    ... misshandelst." Sie lächelte.
    
    "Er hat mir früher fast täglich Briefe geschrieben und darum gebettelt, bis ich ihm das verboten habe. Ich hatte bisher kein Interesse an diesen Spielen, erst mit dir ist die Lust daran erwacht. Und nur mit dir möchte ich sie auch ausleben. Aber das weißt du ja schon."
    
    Sie lehnte sich an meine Schulter.
    
    "Hei Johann ich muss dir was sagen: Ich liebe Dich!" Ihr Kuss landete hinter meinem Ohr und ließ mir eine Gänsehaut den Rücken runter laufen. Sie sprang auf. Einem Fach unterhalb der Vitrine, entnahm sie eine weitere Tragetasche, stopfte alle Muster die Eddy mitgebracht hatte hinein und bat mich mitzukommen.
    
    Im Büro stellte sie die beiden Taschen in die Ecke hinter der Tür zum Laden öffnete sie und zog mich an der Hand nach draußen.
    
    "Es ist höchste Zeit, dass ich dir das Geschäft einmal zeige."
    
    Sie stellte mir die beiden jungen Verkäuferinnen vor und auch ihren Adjutanten. Den Dreien konnte man anmerken, dass sie ihre Arbeit ernst nahmen. Sie waren gelassen und freundlich. Marie, die jüngste von allen schien Charlotte zu bewundern, sie las ihr jedes Wort von den Lippen ab.
    
    Esther war eher kühl, sie zeigte uns die frisch in die Regale eingeräumten Handtaschen, verwies Charlotte darauf, dass eines der Stücke einen Fehler in der Naht hatte. Sie habe bereits mit dem Lieferanten telefoniert und um Ersatz gebeten. Sie erinnerte mich ein wenig an Ilona. Nicht ihr Aussehen, sie war kleiner, hatte rotblonde gekrauste Haare.
    
    Nein ihre ...
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