1. Eine Party und ihre Folgen 06


    Datum: 04.10.2020, Kategorien: Anal Autor: byPanthera_tigris

    ... reagieren würde, wenn sie erführe, dass ihre Tochter bisexuell war.
    
    Nach dem Jahreswechsel, wieder in Leipzig, trafen Tom und ich uns inzwischen öfter mit Gina. Wir unternahmen viel zu dritt. Auch unsere gemeinsamen Zoobesuche wiederholten wir. Natürlich landeten wir dabei hin und wieder miteinander im Bett, doch es kam oft auch vor, dass wir uns rein freundschaftlich trafen. Nicht nur zwischen mir und Gina, auch zwischen ihr und Tom war inzwischen daher eine tiefe Freundschaft entstanden, die weit über den zunächst rein sexuellen Aspekt unserer Dreierkonstellation hinausging. Ab und zu traf ich mich mit Gina alleine. Tom hatte nichts dagegen, wenn ich einmal nur Lust darauf hatte, den Körper einer Frau zu spüren. Es war einfach alles wunderschön.
    
    Doch dann veränderte ein Tag Mitte Februar alles. Ich hatte gerade meine letzte Prüfung für dieses Semester geschrieben. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass diesmal alles gut verlief und ich keine Prüfung wiederholen müsste. Ich hatte fleißig gelernt, rechnete mir sogar die eine oder andere eins als Abschlussnote aus. Gerade eben hatte ich den Vorlesungssaal verlassen, als mir Gina auf dem Flur entgegen kam. Sie sah ziemlich ernst aus. „Gina?", fragte ich erstaunt, „was ist los? Was machst du hier?" Wie ich wusste, hatte Gina heute keinen Prüfungstermin, ich konnte mir daher nicht vorstellen, was sie heute in der Uni wollte. Vielleicht hatte sie ein paar Bücher in der Universitätsbibliothek ausgeliehen?
    
    Doch ihr betrübter ...
    ... Blick verriet mir, dass das nicht der Grund sein konnte.
    
    „Wir müssen reden, Julia", sagte Gina.
    
    „Na klar, wo drückt denn der Schuh?", fragte ich besorgt.
    
    „Nicht hier", sagte Gina. „Lass uns einen Ort suchen, wo wir beide ungestört sind."
    
    „In Ordnung", sagte ich und schlug vor, dass wir nach draußen gehen könnten. Dort war es zwar ziemlich kalt, aber eingepackt in unsere dicken Mäntel würde uns die Kälte schon nichts anhaben können.
    
    Wir setzten uns auf die gleiche Bank unter der Eiche, auf der wir einige Monate zuvor gesessen hatten. Jetzt im Februar war das dichte Blätterdach jedoch einer weichen Haube aus weißem Schnee gewichen. Die Luft war kalt und klar und brannte in den Lungen. Seit Tagen war das Thermometer nicht über zehn Grad minus gestiegen.
    
    „Also, was ist los, Gina?", fragte ich, nachdem wir uns gesetzt hatten.
    
    „Julia, ich ... ich werde Leipzig verlassen."
    
    „Wie bitte?", fragte ich erstaunt. Hatte ich soeben richtig gehört?
    
    „Weißt du, Julia, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich möchte, dass du weißt, dass du inzwischen meine beste Freundin geworden bist. Ich liebe dich, wie man eine Freundin nur lieben kann."
    
    Ich nickte mit dem Kopf, denn mir ging es nicht anders. Gina war für mich in den letzten Wochen zu meiner besten Freundin geworden, für die ich alles tun würde.
    
    „Und auch Tom ist wirklich wundervoll. Ich mag ihn wirklich sehr. Und ich mag unsere gemeinsamen Stunden im Bett. Zusammen mit dir, aber auch unsere Dreier sind für ...
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