1. Naked-Bike-Ride


    Datum: 13.10.2020, Kategorien: Schamsituation Autor: derpoet

    ... Menschentraube zu, die sich in der Nähe vom Stadtbrunnen gebildet hatte. Neugierig versuchte ich zu erkennen, was das Interesse der Menge weckte. Angezogene und Nackte drängten sich dicht in einem großen Kreis. Als sich eine kleine Lücke auftat, konnte ich auch den Grund dafür erkennen. Eine Gruppe aus Künstlern hatte ihr Lager aufgeschlagen und bemalte mit Pinseln und Sprühpistolen die nackten Körper zu schönen Kunstwerken.
    
    Ich stellte mein Fahrrad zur Seite, in der Hoffnung, dass sich niemand an meinen Anziehsachen vergriff und reihte mich in der Menge ein, um besser sehen zu können. Als ich mir einen Weg nach vorne bahnte, spürte ich immer wieder nackte Körper an meiner Haut. Eine Frau, die in entgegengesetzte Richtung wollte streifte mit ihren großen Busen meinen Arm. Ein wohliger Schauer durchfuhr mich, als das weiche und warme Fleisch sich gegen mich presste. Ich erschrak ein wenig, als ich plötzlich eine Hand an meinem Schwanz spürte und ich schaute mich aufgeregt um. Doch in der Menschenmenge konnte ich nicht ausmachen, wer mich gerade so eindeutig berührt hatte. Ich konnte nicht einmal sagen, ob es eine Männer oder eine Frauenhand gewesen war, doch für eine zufällige Berührung hatte sie zu eindeutig zugegriffen. Mein suchender Blick blieb an der jungen Frau hängen, die ich schon zu Beginn bewundert hatte und die mich mit tanzenden Brüsten zum Ausziehen animiert hatte. Sie stand etwa fünf Meter neben mir und unsere Blicke trafen sich. Als sie mich sah, winkte sie mir wieder zu und reckte mir ihre Hand entgegen.
    
    Ich zwängte mich durch die Personen hindurch, die sich noch zwischen uns befanden und schaffte es schließlich zu ihr durchzudringen. Nun stand ich sozusagen in der ersten Reihe.
    
    „Hey cool! Bist also doch kein Spanner!“ Rief sie lauthals und verlegen schaute ich in die umstehenden Gesichter.
    
    „Willst dich auch bemalen lassen? Das da find ich voll super!“ Sie zeigte mit der Hand auf eine Frau, die gerade den letzten Pinsel-schliff bekam. Splitternackt stand diese vor der gaffenden Menge und doch wirkte sie irgendwie angezogen. Ihr Körper war vollständig mit roter Farbe bemalt und ein Gesicht starrte mich von ihrer Vorderseite mit herausgestreckter Zunge an. Die beiden Brüste waren riesige Augen, dazwischen hatte sie eine Nase gemalt bekommen, unter der ein weit aufgerissener Mund auf dem Bauch klaffte. Die große Zunge endete zwischen den Beinen und ließ meinen Blick auf ihren bemalten Schamlippen verweilen.
    
    „Ja, das hat was.“, gab ich leise zurück.
    
    „Spanner!“ Ich spürte einen Ellbogen in meine Seite sausen. „Du bist an der Reihe!“ und sie schob mich gegen meinen Willen auf den frei gewordenen Platz.
    
    Ich wurde noch nicht einmal gefragt, wie ich es gerne haben wollte (unweigerlich musste ich an meinen letzten Friseurbesuch denken), schon fühlte ich einen Pinsel über meinen Arm streichen, der sich langsam blau färbte. Ich schaute in die Blicke der Zuschauer und fühlte mich irgendwie ausgeliefert. Es war ein Gefühl ...