1. Luna fängt etwas Neues an


    Datum: 26.10.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... kannte ihn ja kaum. Allerdings, reden könnte sie ja mit ihm. Oder nicht?
    
    „Hier ist Luna", antwortete sie nur.
    
    Ein etwas längeres Schweigen folgte, vielleicht hatte er sie ja auch schon vergessen. Doch dann kam sein Aufschrei.
    
    „Luna, ja, Luna, das ist ja wunderbar, dass du dich meldest. Fast hätte ich gedacht, dass du einfach abgehauen bist und mich vergessen hast!"
    
    „Nein, das hab ich nicht", lächelte sie, „vielleicht sollten wir das letzte Treffen fortsetzen. Ich möchte dich doch etwas näher kennen lernen."
    
    „Oh ja, das möchte ich auch. Sag mal, ich würde dich gern besuchen. Musst mir nur sagen, wie ich dich erreiche. Dann komme ich."
    
    Irgendwie freute sie sich über seine Begeisterung. Sie nannte ihren Wohnort, er kannte eine Verbindung dorthin, er würde mit dem Zug kommen, und wenn sie es wollte, könnte er um etwa 20.00 Uhr dort sein. Erst war Luna wie vor den Kopf geschlagen, aber sie merkte, wie ihr Herz schneller schlug, und sie sich darauf freute.
    
    „Ja, dann mach das doch", sagte sie lachend, „ich freue mich schon auf dich."
    
    „Ok, ich muss mich beeilen, dass ich noch den Zug kriege. Also, ich werde um die Zeit bei dir sein. Bis dann, tschüss."
    
    Damit war das Gespräch beendet und sie konnte sich auf Bernd freuen. Sie musste nur noch ihre Wohnung etwas aufräumen, dann würde sie zum Bahnhof gehen und ihn empfangen. Doch das war auch schnell getan. So war sie pünktlich am Bahnhof.
    
    Der Zug kam und vorn stieg Bernd aus. Sie sah ihn sofort. Sie ging ...
    ... zu ihm, und als er sie sah, freute er sich. Erst gab sie ihm die Hand, dann aber gingen ihre Arme um ihn und er machte das gleiche. Sie gaben sich einen flüchtigen Kuss.
    
    „Es ist schön, dass du gekommen bist", sagte sie.
    
    „Ach, ich habe mich auch gefreut, als du angerufen hast. Erst dachte ich, du würdest dich überhaupt nicht mehr melden. Aber, dass ich dich besuchen darf, dass finde ich ganz prima."
    
    Sie lachten sich an und gingen dann aus dem Bahnhof. Er ließ es sich nicht nehmen, sie mit dem Arm zu umfassen. Mit der anderen Hand trug er seine Tasche.
    
    „Sag mal, hast du Hunger?", fragte sie, „wir haben hier einen schönen Kiosk. Die grillen dir einen wundervollen Broiler."
    
    Er überlegte und merkte plötzlich, dass er schon lange nichts gegessen hatte. Also gingen sie hinein, setzten sich an einen kleinen Tisch weit hinten in einer Ecke. Sie bestellten zwei Broiler und zwei Cola. So hatten sie noch Zeit, sich zu unterhalten.
    
    „Das war ja wirklich eine bezwingende Angelegenheit für mich. Ich meine unser Treffen an der Küste. Und ich bin froh, dass alles so abgelaufen ist."
    
    „Oh, ich fand es ganz angenehm. Nur, dass du gleich gegangen bist, hat mir nicht gefallen. Ich glaube, das was Ulli gesagt hat, stimmt doch, oder?"
    
    „Wie? Was?", fragte sie.
    
    „Na, dass du so einen schönen Busen hast", lachte er.
    
    Aber damit nicht genug, er fasste an mit der Hand an ihre Brüste.
    
    „Donnerwetter!"
    
    „Mensch, hör auf! Die Leute", meinte sie, obgleich nur zwei Personen im ...
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